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Kommentar zur Ehe für alleDie fadenscheinigen Tricks der Konservativen

Ein Teil des Ständerats wollte die Ehe für alle auf der Zielgeraden verhindern. Ein Vorgeschmack auf die kommende Abstimmung.

Ein Bild, mit dem gewisse konservative Kreise Mühe bekunden.
Ein Bild, mit dem gewisse konservative Kreise Mühe bekunden.
Foto: «20 Minuten»

Es ist eine schlecht kaschierte Haltung: Für gewisse konservative Kreise in diesem Land ist es nach wie vor unvorstellbar, dass homosexuelle Paare heiraten dürfen. Doch wie kann man im Jahr 2020, in dem gleichgeschlechtliche Liebe gelebte Realität ist, stichhaltig dagegen argumentieren? Konservative Ständeräte haben zwei Kniffs gefunden, mit deren Hilfe sie sich nicht als Ewiggestrige ins Abseits stellen müssen.

Der Verfassungskniff

Sie halten es für verfassungswidrig, wenn die Ehe für alle nur auf Gesetzesstufe definiert wird. Bestätigt sehen sie sich durch eine Diskussion unter Verfassungsrechtlern, die sich in dieser Frage uneins sind.

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