Zum Hauptinhalt springen

Die Ufer der Ufenau

Vor der Zürichseeinsel sind ungebetene Gäste in Form fremder Muscheln aufgetaucht. Andere Neuzuzüger sind aber hochwillkommen.

Die Muscheltaucher vom Zürichsee. Video: Reto Oeschger und Lea Koch

Pascal Stucki kämpft sich durch den Dschungel und knüpft eine Leine an einen im Wasser liegenden Baumstrunk. Schauplatz Amazonas? Oder Karibikinsel? Das Seil führt zu einem kleinen Schiff, das etwa 100 Meter entfernt im glasklaren Wasser schaukelt – vor der Ufenau. Auf dem Schiff sitzt Heinrich Vicentini, der seinem Kollegen hilft, eine Leine am Seegrund auszulegen, entlang der sie an diesem Tag tauchen wollen. Die beiden untersuchen, wie sich die 2006 vorgenommene Regeneration des Südufers der Insel auswirkt. Die Sicht ist ausgezeichnet, tiefer als eineinhalb Meter ist es in dieser Zone nirgends, die Wassertemperatur ist mit 25 Grad angenehm. Nur wer – wie Stucki – stundenlang im Wasser liegt, braucht einen «Tröckeler», einen Taucheranzug, in dem man kaum nass wird und weniger auskühlt.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.