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Analyse zu Kirche und StaatDie Verfassung kommt gut ohne Gott aus

Die Bundesverfassung. Noch beginnt sie mit «Im Namen Gottes des Allmächtigen!».

Christinnen und Christen überzeugen nicht mit einem trotzigen Festhalten am dritten Wort in der Präambel der Bundesverfassung.

182 Kommentare
    Robert Odermatt1

    Wenn die wunderbare Präambel aus der Verfassung gestrichen sein wird und das Kreuz auf der Bundeshauskuppel fällt, wird die Schweiz endgültig in das Reich der Dunkelheit eingetreten sein. Was übrig bleibt, ist Rationalismus.

    Bar jeden Bezuges zum Übernatürlichen, wird dieses Land sich nicht mehr Gottes Hilfe erfreuen können. Prosperität ist für einen Kleinstaat jedoch keine Selbstverständlichkeit. Der Undank ist, dass sie als selbstverständlich genommen wird.

    Atheisten werden das Land zugrunderichten. Sie anerkennen nur einen winzigen Bruchteil der Realität als wahr. Dass sie nicht glauben können, ist ihr Problem. Einem Analphabeten würde ich gleichsam raten: „Geh, und lerne lesen und schreiben“!

    Rationalismus ist die Selbstbeweihräucherung egomaner Geister, die nicht willens sind, eine Sache zu Ende zu denken, falls diese ihrem Ego schaden könnte. Intellektualismus. Der uralte Versuch des denkenden Menschen, selbst Gott zu sein.

    Solche Allmachtsphantasien sind bis zum heutigen Tag allesamt in ihrer Ausführung gescheitert. Mit viel Schmerz, aber zum Glück!