Zum Hauptinhalt springen

Vorsichtige Zürcher GastronomenDie Wirte, die lieber noch im Lockdown bleiben

Daniel Ernst hat durch die Pandemie viel Geld verloren. Trotzdem will er sein Restaurant noch nicht öffnen. Er sagt: «Ein weiterer Shutdown wäre fataler». Mit dieser Meinung ist er nicht allein.

Daniel Ernst ist der Meinung, Gastronomen würden derzeit zu wenige virologische Bedenken äussern.
Daniel Ernst ist der Meinung, Gastronomen würden derzeit zu wenige virologische Bedenken äussern.
Foto: Daniel Ammann

Zweimal in der Woche streift Daniel Ernst durch seine beiden Restaurants, vorbei an leeren Tischen und geschlossenen Fensterläden. Er leert die Briefkästen, öffnet die Fenster, lässt die Wasserhähne laufen, damit die Rohre nicht rosten.

Eigentlich wäre jetzt im Februar Hauptsaison im Fribourger Fondue-Stübli beim Stauffacher und in der Raclette-Stube im Niederdorf. Die Pandemie hat Ernst aber das Geschäft vermiest. Anstatt Caquelons kommen Rechnungen auf den Tisch. Es geht ihm wie den meisten Gastronominnen und Gastronomen in Zürich: nicht gut.

«Es ist Wahnsinn, dasselbe zu machen und andere Ergebnisse zu erwarten.»

Daniel Ernst, Gastronom

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.