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Europa League SechzehntelfinalDie Young Boys treffen kurz vor Schluss und siegen 4:3

Was für eine Partie im Berner Wankdorf! Die Young Boys zeigen im Sechzehntelfinal der Europa League gegen Leverkusen perfekte erste 45 Minuten und gehen mit 3:0 in die Pause. Fassnacht, Siebatcheu und Elia treffen für das Heimteam, dem vieles gelingt und die Löcher in der Defensive des Gegners effizient ausnützt.

Verkehrtes Bild dann in der zweiten Halbzeit: Der Favorit aus der Bundesliga tritt plötzlich kämpferisch auf, stört den Gegner früh - und ist vorne auf einmal so kaltblütig wie zuvor das Heimteam. Schick (2) und Diaby treffen für die Leverkusener. Die Young Boys wirken überfordert, dem Superligisten geht alles eine Nummer zu schnell. Bälle werden weggeschlagen, in den Zweikämpfen kommt man oft zu spät, Chancen werden lange keine mehr kreiert.

Doch zu dieser verrückten Partie passt es, dass am Schluss alles nochmal anders kommt. Wenige Sekunden vor Schluss lässt YB-Angreifer Siebatcheu das Heimteam entgegen der Erwartung jubeln - und verbessert somit die Ausgangslage seiner Mannschaft für das Rückspiel, das nächsten Donnerstag in Leverkusen über die Bühne gehen wird. (tmü)

Young Boys

Young Boys
4 : 3

Leverkusen

Leverkusen

LIVE TICKER BEENDET

Spielende

Die Partie im Wankdorf ist zu Ende, es bleibt beim 4:3 für die Young Boys!

90. Minute

Wahnsinn im Wankdorf! Nach einer perfekten Halbzeit von YB sind es die Leverkusener, die in der zweiten Hälfte aufs Tempo drücken. Doch in der 89. Minute trifft Siebatcheu völlig entgegen dem Spielverlauf zur erneuten Führung für die Berner. Es sind noch zwei Nachspielminuten zu absolvieren.

89. Minute
Tor

Tor für die Young Boys! Nachdem ein Schuss von Gaudino am Pfosten landet, ist es Siebatcheu, der vor dem Tor des Bundesligisten richtig steht und zum 4:3 trifft.

Siebatcheu trifft zum 4:3 für YB
Wahnsinn im Wankdorf: Die Berner geht kurz vor Schluss durch Siebatcheu wieder in Führung gegen Bayer Leverkusen.
86. Minute

Bayer-Angreifer Diaby zündet auf dem rechten Flügel den Superturbo und zieht an der Berner Defensive vorbei. Doch seine Hereingabe verpassen sowohl Freund wie auch Gegner.

82. Minute

Leverkusens Doppeltorschütze Schick kommt im Berner Strafraum zum Ball, doch sein Schuss von rechts ist zu harmlos für Goalie Von Ballmoos.

80. Minute
Auswechslung

YB wechselt doppelt: Gaudino und Rieder stehen neu auf dem Platz, Fassnacht und Lauper müssen raus.

79. Minute

Das Geschehen auf dem Rasen hat sich ein wenig beruhigt, YB ist endlich wieder aufgewacht, und die Leverkusener haben ein wenig Tempo rausgenommen. Die Trainer bereiten an der Seitenlinie die nächsten Auswechslungen vor.

71. Minute

18 Minuten hat es gedauert, bis die Leverkusener zurück in der Partie sind. Die Berner geben leichtfertig einen 3:0-Vorsprung her und laufen nun Gefahr, die Partie noch zu verlieren. Das Team von Trainer Seoane wirkt ratlos, völlig ohne Konzept. Der Bundesligist hingegen drückt aufs Tempo, stört den Gegner früh im Spielaufbau. Das werden lange letzte 20 Minuten für YB!

68. Minute
Tor

Und schon ist es passiert, Leverkusen erzielt das 3:3! Der zuvor eingewechselte Diaby verwandelt alleine vor Torhüter Von Ballmoos cool.

Diaby macht den Ausgleich für Leverkusen
Der schöne Drei-Tore-Vorsprung ist dahin: YB kassiert in der 68. Minute den Ausgleich durch Moussa Diaby.
66. Minute

Leverkusens Angreifer Gray kann alleine auf halblinks Richtung YB-Tor sprinten, doch er schiesst neben das Tor. Nochmal gut gegangen für das Heimteam.

64. Minute
Auswechslung

Leverkusen-Trainer Bosz wechselt erneut, für Bailey kommt Diaby.

63. Minute

Der Bundesligist hat ganze 45 Minuten gebraucht, um im Wankdorf anzukommen. Nun aber ist Leverkusen die spielbestimmende Mannschaft, zeigt die grosse Klasse, stört die Berner früh im Spielaufbau. Frimpong vergibt eine weitere gute Gelegenheit für die Gäste.

58. Minute
Auswechslung

Auch YB-Coach Seoane wechselt zum ersten Mal. Ngamaleu verlässt das Feld, für ihn kommt Garcia.

51. Minute
Tor

Wieder Tor für die Leverkusener, wieder ist es Schick der für die Gäste trifft. Der Angreifer nützt ein Fehler von YB-Goalie Von Ballmoos aus. Der Bundesligist ist nun total wach, und was ist nur mit den Bernern los? In den ersten 45 Minuten liessen sie keine Chancen zu, und nun fallen sie in der Defensive komplett auseinander.

Doppelschlag von Schick zum 2:3-Anschluss
Jetzt wird es nochmal spannend im Wankdorf: Patrick Schick schiesst kurz nach dem 1:3 den Anschlusstreffer gegen die Young Boys.
49. Minute
Tor

Und schon ist es passiert, die Leverkusener sind zurück in der Partie: Angreifer Schick trifft nach einer präzisen Flanke vom rechten Flügel zentral vor dem Tor per Kopf.

Schick macht das 1:3 gegen YB
Ein denkbar schlechter Start in Hälfte 2: Patrick Schick trifft für Leverkusen gegen die Young Boys.
46. Minute
Auswechslung

Die Gäste haben in der Pause gewechselt, Tapsoba steht anstelle von Amiri neu auf dem Platz.

Halbzeitende

Und die Partie im Wankdorf geht weiter!

Halbzeitfazit

Es waren 45 perfekte Minute für die Berner, die vorne effizient agierten und hinten nichts zuliessen. Ganz anders Bayer Leverkusen: Der Bundesligist und eigentliche Favorit im Wankdorf hätte nicht harmloser sein können. Dem Team von Trainer Bosz gelang keine gute Offensivaktion und hinten klafften riesige Löcher. Die Berner nutzen das effizient aus: Fassnacht, Siebatcheu und Elia trafen für den Superligisten.

Halbzeitbeginn

Die ersten 45 Minuten sind rum.

44. Minute
Tor

Und wieder Tor für YB! Im dritten Anlauf behält Angreifer Elia die Ruhe vor dem Leverkusener Tor und versenkt cool. Zuvor vertändelte der 23-Jährige zwei Mal den Ball nach gefährlichen Kontern.

Elia macht vor der Pause das 3:0 für YB
Ganz starke Hälfte von den Young Boys: Mehschak Elia trifft vor dem Pausenpfiff zum verdienten 3:0 gegen Bayer Leverkusen.
13 Kommentare
    Claude Köchli

    Glückwunsch nach Bern. YB hat einen echten Brocken von Bundesligist geschlagen. Nur das zählt. Dass in der heimischen Liga ein 45-minütiges Überrennen des Gegners sehr oft schon reicht, ist nicht der Fehler von YB, zeigt einfach, dass eine solche Dominanz nicht nur vorteilhaft ist. Fassnacht hat dies völlig richtig bemerkt. Chapeau, der Junge labert nicht einfach irgend einen Käse, wenn er vors Mikrofon gezerrt wird. Und grosses Kompliment wie nach dem relativ raschen Ausgleich, sich plötzlich alle wieder aus der Schockstarre lösen konnten, wieder höher standen und am Ende einen hellwachen Siebatcheu in den eigenen Reihen wussten. Ich könnte jetzt eine Liste von Namen nennen, welche gestern Abend diesen Ball nicht ins Netz gedroschen hätte - dieser rotblaue Albtraum werd ich wohl nie los.