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Schummeln an Online-PrüfungenStudenten geben Betrug zu – und kritisieren ZHAW

Die Art und Weise, wie die Geständnisse zum Prüfungsbetrug an der Hochschule zustande kamen, ist umstritten. Nun will die ZHAW die Aufsicht verbessern.

Das Gebäude der School of Management and Law der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW): Hier gab es die meisten Betrugsfälle.
Das Gebäude der School of Management and Law der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW): Hier gab es die meisten Betrugsfälle.
Bild: KEYSTONE/Gaetan Bally

Die letzte Prüfungssaison endete im Debakel. Weil bei den Onlinetests im Sommer im grossen Stil geschummelt wurde, eröffnete die ZHAW nicht weniger als 148 Disziplinarverfahren. Die meisten Betroffenen gaben in den letzten Monaten zu, gemogelt zu haben. Spätestens da schienen die Rollen klar verteilt: Hier die betrügerischen Studenten, dort die betrogene Fachhochschule.

Eine Onlinepetition, die einen Stopp der Verfahren verlangt, zählt 567 Unterschriften.

Das stört jene, die sich zu Unrecht beschuldigt fühlen und sich wehren. Laut der ZHAW halten 43 Personen an ihrer Unschuld fest. Ein einziger Fall wurde bisher eingestellt, weil sich der Verdacht nicht erhärtete. Die Verfahren zogen sich lange hin. Bis auf acht Studierende haben nun aber alle einen Entscheid erhalten, der noch angefochten werden kann.

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