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Asiatische TeigtaschenDiese Jungs sind Madame Sum

Sie machen Dim-Sum mit Füllungen, die man so in China wohl nicht findet. Und die drei Absolventen der Hotelfachschule in Lausanne geben unumwunden zu, dass sie von Corona profitiert haben.

Statt im Hotelgewerbe zu arbeiten, füllen sie Dumplings: Yves Jäger, Tobia Tagliacozzo und Arnaud Verschueren.
Statt im Hotelgewerbe zu arbeiten, füllen sie Dumplings: Yves Jäger, Tobia Tagliacozzo und Arnaud Verschueren.
Foto: Sabina Bobst

Dim-Sum kennt man aus der kantonesischen Küche: mundgerechte Teigtaschen, die meist auf Bambuskörben gedämpft und auch so serviert werden. Man geniesst sie als Frühstück oder als Mittagessen mit einer Tasse Tee. Was die Füllung angeht, sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt: In den Teig aus Weizenmehl und Wasser kommen Gemüse wie Pak-Choi und Karotten, gehackte Crevetten mit Ingwer, Entenbrust und Knoblauch … Anything goes also – und genau das haben sich drei junge Männer in Herrliberg am Zürichsee zu Herzen genommen.

Yves Jäger, Arnaud Verschueren und Tobia Tagliacozzo sind Madame Sum. Seit gut einem Jahr basteln sie in ihrem kleinen Unternehmen an ganz eigensinnigen Dumpling-Füllungen herum. Besonders vollmundig schmecken beispielsweise «Ratatouille», grüne Teigtaschen, die mit einem französisch anmutenden Gemüsemix gefüllt werden.

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