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Adresse anschreiben und SchwimmwesteDiese Regeln gelten neu für Gummiböötler

Weil Flüsse für Schwimmer und Böötler Gefahren bergen, gelten neue Regeln. Zusätzlich warnt die Stadtpolizei Zürich mit einem Video vor dem Höngger Wehr.

Steigen die Temperaturen, steigt auch die Anzahl Gummiböötler auf der Limmat. Und jedes Jahr werden es mehr, wie die Stadtpolizei Zürich mitteilt. Das birgt Gefahren. Beim Höngger Wehr etwa komme es immer wieder zu kritischen Situationen, weil Gummiböötlerinnen und Gummiböötler die Gefahr des Wehrs zu spät erkennen oder unterschätzten würden, schreibt die Polizei in einer Mitteilung. «Verschiedene Böötlerinnen und Böötler schafften dabei jeweils nur mit Mühe und Not und in letzter Sekunde den Ausstieg, ehe sie sonst samt Boot über das gefährliche Höngger Wehr gespült worden wären.» Für Schwimmende und Bootsinsassen bedeute dies Lebensgefahr.

Bereits seit einigen Jahren macht die Polizei mit Plakaten auf die Gefahr aufmerksam. Nun stellt sie zusätzliche Warnhinweise auf und sensibilisiert die Bevölkerung mit einem Video.

Diese Regeln gelten

Auch in Bern hat man die Gefahr erkannt. Die «Binnenschifffahrtsverordnung» schreibt neu klare Regeln für Gummiböötler vor, die nicht nur auf der Limmat gelten.

Bootsbesitzer sind nun verpflichtet, ihr Gummiboot gut sichtbar mit Namen und Adresse anzuschreiben. Ausserdem muss für jede Person ein «Rettungsmittel» mitgeführt werden. Die Stadtpolizei Zürich empfiehlt eine Rettungsweste mit Kragen.

shu