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Neuauflage der Zürcher GrossausstellungDiese verrückte Idee ist grösser als die Bahnhofshalle

In Zürich soll auf der grünen Wiese eine Erlebnisausstellung für eine Million Besucher entstehen. Fast alle stehen dahinter, nur eine Prominente fehlt.

Ähnlich expressiv wie bei der ersten Phänomena: So soll das zentrale Ausstellungsgebäude aussehen.
Ähnlich expressiv wie bei der ersten Phänomena: So soll das zentrale Ausstellungsgebäude aussehen.
Zeichnung: Johannes Peter Staub

Die Pläne wirken wie aus einer anderen Zeit. Aus einer Zeit, in der man nicht zusammenzuckte, wenn draussen ein Gruppe Menschen beisammenstand. Als niemand von Desinfektionsmittel sprach. Dennoch sind es keine Pläne aus der Vergangenheit, sondern solche für die nahe Zukunft. Da will jemand tatsächlich eine Grossveranstaltung aufziehen, die während eines halben Jahres jeden Tag von über 5000 Personen besucht wird – und an der es primär darum geht, Dinge mit den Händen anzufassen.

Die Rede ist von einer Neuauflage der Phänomena. Das war jene enorm populäre naturwissenschaftliche Erlebnisausstellung, die 1984 rund 1,3 Millionen Besucher nach Zürich gelockt hat. Eine Art Vergnügungspark für Kopf, Herz und Hand, in dem man an 200 Experimentierstationen auf zupackende Art Naturphänomenen nachforschen konnte. Viele dieser Ideen sind später ins Technorama in Winterthur eingeflossen.

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