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Leitartikel zur Abstimmung in ZürichDieses Riesenprojekt ist weder zu grau noch zu grün

Die Stadt Zürich will auf dem Areal an der Thurgauerstrasse verdichtet bauen und 700 Wohnungen erstellen. Das ist richtig so.

Wo heute Schrebergärten sind, soll die städtische Überbauung entstehen.
Wo heute Schrebergärten sind, soll die städtische Überbauung entstehen.
Foto: Urs Jaudas

Der Streit zwischen der Alternativen Liste (AL) und dem Stadtrat um eine Visualisierung in der Abstimmungszeitung für den 29. November hat symbolischen Charakter. Es geht um den Gestaltungsplan für die Überbauung an der Thurgauerstrasse in Seebach, über den die Zürcherinnen und Zürcher am 29. November abstimmen. Die Stadt liess das Bauprojekt von einem Architekten und Comiczeichner etwas zu schön und grün malen. Die AL dagegen hätte sich in der Zeitung eine ältere Darstellung gewünscht, in der die Gebäude als anonyme, graue und grosse Klötze dargestellt sind. Hier also eine idyllische Wohnsiedlung, in die man sofort einziehen würde, dort monströse Blöcke, die alles andere erdrücken.

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