Ueli Maurer gefällt Facebook nicht mehr

Nach weniger als 3000 Likes ist Ueli Maurers Abstecher in die Welt der Sozialen Medien vorbei: Die Facebookseite des Bundespräsidenten geht offline. Die Diskussionen seien zu oberflächlich, begründet er.

In wenigen Stunden nicht mehr abrufbar: Der Facebookauftritt von Ueli Maurer. (Bild: Screenshot Facebook)

In wenigen Stunden nicht mehr abrufbar: Der Facebookauftritt von Ueli Maurer. (Bild: Screenshot Facebook)

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Nach nur drei Monaten und weniger als 3000 «Gefällt mir«-Klicks hat Bundespräsident Ueli Maurer sein Facebook-Projekt für gescheitert erklärt. Heute Nachmittag geht seine offizielle Seite offline.

Dies berichtet die «Neue Zürcher Zeitung» in ihrer aktuellen Ausgabe. Auf Maurer Facebook-Seite waren seit dem 1. Januar beispielsweise biografische Angaben, Kontaktdaten seines Departements oder verschiedene Schnappschüsse zu sehen. Die Resonanz in der weltweit grössten Web-Community war aber gering.

«Erwartungen nicht erfüllt»

«Meine damit verbundenen Erwartungen haben sich leider nicht erfüllt», begründete Maurer seinen Abschied auf Facebook. Die Diskussionen seien häufig oberflächlich geführt worden. «Ich hätte mir mehr Substanz gewünscht.»

Maurer freut sich nach eigenen Angaben nun «auf viele schöne Begegnungen und interessante Diskussionen: direkt, authentisch und von Angesicht zu Angesicht». Dazu sollen eigens zusätzliche Möglichkeiten für Treffen mit der Bevölkerung geschaffen werden.

Maurer hatte sich für ein Engagement auf dem Netzwerk entschieden, um während des Präsidialjahrs den Kontakt zum Volk zu pflegen, wie es bereits seine Amtsvorgängerin Eveline Widmer-Schlumpf getan hatte. (wid/sda)

Erstellt: 11.04.2013, 11:56 Uhr

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