Zum Hauptinhalt springen

60 Millionen Dollar für 4 Buchstaben

Einigung im Streit um die Nutzung des Namens iPad in China: Apple hat einem Gericht in Guangdong zufolge zugestimmt, dem chinesischen Unternehmen Proview Technology einen grossen Betrag zu zahlen.

Sichert sich den Riesenmarkt China: Apple akzeptiert einen Vergleich und beendet den Rechtsstreit um den Markennamen iPad. (13. Januar 2012)
Sichert sich den Riesenmarkt China: Apple akzeptiert einen Vergleich und beendet den Rechtsstreit um den Markennamen iPad. (13. Januar 2012)
Keystone

Mit einer Millionenzahlung hat der US-Technologiekonzern Apple einen Streit um die Nutzung des Namens «iPad» in China beigelegt. Apple akzeptierte vor einem chinesischen Gericht einen Vergleich mit der Firma Proview, die bislang die Namensrechte für China hielt.

Apple zahlt dem chinesischen Unternehmen 60 Millionen Dollar, wie das oberste Gericht der Südprovinz Guangdong am Montag mitteilte. Damit wird eine jahrelange juristische Auseinandersetzung beendet.

Proview war zuerst

Die taiwanische Filiale von Proview hatte sich 2000 in mehreren Ländern, darunter China, das Recht auf den Warenzeichennamen iPad sichern lassen – lange bevor Apple sein gleichnamiges Produkt auf den Markt brachte.

Apple hatte seiner Auffassung nach Proview im Jahr 2009 die weltweiten Rechte an dem Namen «iPad» abgekauft. Proview behauptet jedoch, seine taiwanische Tochter habe nicht das Recht gehabt, die chinesischen Rechte zu verkaufen.

Beobachter: Erfolg für Apple

Das finanziell angeschlagene chinesische Unternehmen hatte nach eigenen Angaben auf eine weit höhere Zahlung gehofft. Dennoch erklärte Proview-Anwalt Xie Xianghui, das Ergebnis sei für beide Seiten akzeptabel. Marktbeobachter werten die Einigung aber vor allem als Erfolg für Apple.

Mit der Einigung vom Montag beendet Apple eine juristische Auseinandersetzung, die die Geschäftsaussichten des Technologiekonzerns auf dem chinesischen Markt hätte trüben können. Für Apple ist nun eine potenzielle Hürde zur Einführung der neusten Version seines Tablet-Computers aus dem Weg geräumt.

SDA/ses/rub

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch