9 starke Games

Sie suchen das perfekte Game für Sohn, Tochter oder Göttikind? Vom Shooter bis zur Knobeli, das sind die Favoriten.


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Nicht nur für Teenager

Teenager Max ahnt gleich zu Beginn, dass da etwas auf sie zukommt: In einem Albtraum sieht sie, wie ihr Heimatstädtchen, in das sie zurückkehren will, von einem Sturm zerstört wird. Dort angekommen, stösst die 18-jährige Studentin denn auch bald auf mysteriöse Vorkommnisse, die mit dem Verschwinden einer Mitstudentin zu tun haben. Das Download-Spiel «Life is Strange» ist eine interaktive Erzählung in fünf Episoden. Der Spieler untersucht die Spielwelt, führt Gespräche und löst zwischendurch leichte Rätsel. Das Game des französischen Studios Dontnod überzeugt auch Erwachsene, weil es den Spieler vor moralische Entscheidungen stellt, die sich auf den weiteren Verlauf auswirken. Entschärfend, aber nicht unbedingt negativ ist hierbei die Möglichkeit, in der Zeit zurückzureisen, damit man andere Wege ausprobieren kann.

Erhältlich für Windows, Ps4 und Xbox One. ­Alter: ab 16 Jahren. Preis: 25–35 Franken.

Für Sternenkrieger

Einmal mit Darth Vader und Luke Skywalker die ­Laserschwertklingen kreuzen. Dies ermöglicht «Star Wars Battlefront». Das Game verkürzt perfekt die Wartezeit auf den siebten Star-Wars-Film «Das Erwachen der Macht», der am 17. Dezember in die Kinos kommen wird. Das Game richtet sich vorrangig an Onlinespieler. Auf 13 verschiedenen Karten und mit bis zu 19 Mitspielern gilt es, das gegnerische Team auszuschalten. Hinter der Entwicklung steckt das schwedische Team Dice, das für die «Battlefield»-Spiele bekannt ist. Anders als diese besitzt «Battlefront» keinen Abenteuermodus, in dem man eine Geschichte durchspielen kann. Ansonsten überzeugt das Spiel durch die packenden Duelle und die filmreife Inszenierung.

Erhältlich für Windows, PS4 und Xbox One. Alter: ab 16 Jahren. Preis: 60 bis 70 Franken.

Für Rätselfans

Eben sitzt man noch in einem Zugabteil und öffnet einen Koffer. Im nächsten Augenblick findet man sich in einem unheimlichen Gebäude wieder. Wie man dahin gekommen ist, bleibt zunächst unklar. Klar wird aber, dass man nur weiterkommt, wenn man Rätsel löst. Das Smartphone-Game «The Room Three» ist ein Knobelspiel. Die Schwierigkeit der Aufgaben reicht von bubieinfach bis hirnzermarterndschwer. Und wenn der Spieler für einmal nicht hirnt, bewegt er sich durch das seltsame Gemäuer. Das Spiel von Fireproof Games besticht durch sein simples und dennoch anspruchsvolles Prinzip und seine Atmosphäre. Es sollte aber auf neueren iPhones und iPads gespielt werden, damit die Grafik auch wirklich flüssig dargestellt wird.

Erhältlich für iPhone und iPad, ab dem 11. Januar auch für Geräte unter Android. Preis: ca. 5 Franken.

Für Kreative

Mit dem «Super Mario Maker» geht für viele Gamer ein Traum in Erfüllung: Endlich können sie selber ein Game bauen. Und zwar nicht irgendeines, sondern gleich einen Klassiker. Der Spieler erstellt Abenteuer für den Kultklempner Mario. Ihm stehen dieselben Bausteine zur Verfügung wie den Profis: Beispielsweise die Röhren, die Mario in andere Welten transportieren, fiese Hauptgegner und allerlei Gerüste und Plattformen. Auch der Look ist dem Spieler überlassen: Zur Wahl stehen nebst der Optik alter Spiele auch die Grafik der aktuellen Titel. Besonders lustig ist, dass man mit dem Gamepad Geräusche aufnehmen und diese einbauen kann. Die Kreationen können dann ins Netz hochgeladen und von anderen Spielern ausprobiert werden.

Erhältlich für die Spielkonsole Nintendo Wii U. Alter: ­ohne Beschränkung. Preis: ca. 60 Franken.

Für anspruchsvolle Autofans

«Project Cars» ist ein fast perfektes Rennspiel. Die Simulation ist zwar nicht ganz so umfangreich wie «Gran Turismo» und grafisch nicht so herausgeputzt wie «Forza». Dafür überzeugt es aber in seinem Kerngeschäft: dem Rennenfahren. Der Spieler bekommt ein authentisches und forderndes Erlebnis geboten mit zahlreichen Klassen – darunter Formel 1 und Kart –, wechselnden Wetterbedingungen und einem umfangreichen und realistischen Schadenmodell. Das Game von Slighty Mad Studios bietet insgesamt 70 Autos und 100 Strecken. Besonders gelungen ist, dass man fast alles selbst einstellen kann: etwa die Stärke der Gegner, die Länge eines Rennens oder die verschiedenen Fahreigenschaften.

Erhältlich für Windows, PS4 und Xbox One. Alter: ab 3 Jahren. Preis: ca. 50 Franken.

Für Nervenstarke

Ein Mann stolpert aus dem Nebel auf uns zu, eine riesige Mistgabel hinter sich herschleifend. Er windet sich, dann platzen plötzlich Schlangen aus seinem Kopf, die uns sofort angreifen. Im Horrorrollenspiel «Bloodborne» von From Software sind Nerven aus Stahl vonnöten, damit man bestehen kann. Das liegt zum einen an der angsteinflössenden Szenerie und Gegnerschaft. Zum anderen aber auch am vernichtenden Schwierigkeitsgrad. Viele Versuche sind dazu nötig, einen Level zu schaffen. Der Spieler kämpft sich aus der Verfolgerperspektive durch schaurig-schöne Umgebungen, die ans viktorianische London angelehnt sind. Daneben erforscht er die düsteren Gewölbe und Wege, löst hie und da Rätsel, spricht mit allerlei kuriosen Charakteren und versucht herauszufinden, warum sämtliche Bewohner zu Monstern mutiert sind.

Erhältlich für PS4. Alter: ab 16 Jahren. Preis: 70 Franken.

Für Hobbyagenten

Kaum aus dem Koma erwacht, wird der Spieler bereits von einem unheimlichen Söldnertrupp verfolgt. So beginnt die neuste Episode aus der Reihe «Metal Gear Solid – The Phantom Pain». Im fünften Teil ist so einiges anders. Nun ist der Spielverlauf nicht mehr linear – also ein Level nach dem nächsten – sondern offen wie etwa bei den GTA-Spielen. Der Spieler schleicht, rennt und reitet in der Rolle des Snake durch Afghanistan und den Kongo der 1980er-Jahre, um Aufträge zu erfüllen. Oft geht es darum, bestimmte Personen auszuschalten oder zu retten. Per Fernglas werden Lager ausgekundschaftet. Dann überlegt man sich den besten Weg, um hineinzukommen. Das Game von Kojima Productions überzeugt durch die präzise Steuerung und spannende Schleichmomente.

Erhältlich für Windows, PS3, PS4, Xbox 360 und Xbox One. Alter: ab 18 Jahren. Preis: 60–70 Franken.

Für konstruktive Strategen

Eine Strasse ins Nirgendwo erscheint zum Start von «Cities Skyline». Sie steht für fast unbegrenzte Möglichkeiten, die man in diesem Strategiespiel hat. Der Gamer schlüpft in die Rolle eines Städteplaners und soll eine komplette City aus dem virtuellen Boden stampfen. Der Spieler muss dabei an alles denken: Nicht nur Häuser und Strassen muss er erstellen, sondern etwa auch die Wasserzufuhr und Kanalisation. Und wenn die Stadt einmal steht, muss er schauen, dass alles läuft. Denn wie echte Städte wird sie bevölkert. Und das Volk hat Bedürfnisse: Die Pixelfigürchen wollen nicht im Stau stehen, möchten ein Krankenhaus in ihrer Nähe und gute ÖV-Anbindungen. Positiv am Game von Colossal Order ist vor allem, dass es viel bietet und trotzdem einsteigerfreundlich bleibt. Negativ ins Gewicht fällt die eher unspektakuläre Grafik.

Erhältlich für Windows. Alter: ab 3 Jahren. 45 Franken.

Für kriegerische Entdecker

Der Sturm fegt über die Klippen und auf dem Meer kräuseln sich die Wellen, als im Wasser urplötzlich ein schwarzes, glitschiges Seeungeheuer auftaucht. Ein weisshaariger Held steht am Strand und zückt sein Schwert. Dies ist ein typischer Moment in «The Witcher 3: Wild Hunt», einem Abenteurerspiel des polnischen Entwicklerstudios Project Red. Man schlüpft in die Haut von Geralt von Rivia, einem Söldner und Jäger mit besonderen Kräften. Gemeinsam mit seinem Freund Vesemir muss er durch ein fantastisches, mittelalterlich anmutendes Land streifen, um seine Adoptivtochter Ciri zu finden. Dabei begegnen die beiden verschiedenen Charakteren, welche ihnen gegen Bezahlung verschiedene Aufträge geben. Das Game besticht durch seine gigantische, detailreiche und lebhafte Spielwelt und die fantastische Grafik.

Erhältlich für Windows, PS4, Xbox One. Alter: ab 18 Jahren. Preis: 75 Franken.

Erstellt: 11.12.2015, 12:21 Uhr

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