Apple-Höhenflug gestoppt

Der erfolgsverwöhnte iPhone-Hersteller muss an der Börse einen Dämpfer hinnehmen. Derweil hat der französische Designer Philippe Starck seine Äusserungen über eine angebliche Zusammenarbeit mit Apple zurechtgerückt.

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Am Montag durchbrach die Apple-Aktie die vielbeachtete Marke von 600 Dollar und notierte im frühen Handel um 2 Prozent niedriger bei 591 Dollar. Damit scheint der Höhenflug an der Börse erst einmal vorbei.

Die Aktie war in der Spitze bis auf 644 Dollar gestiegen. Angesichts immer neuer Verkaufserfolge und gigantischer Gewinne war Apple in Windeseile zum wertvollsten Unternehmen der Welt aufgestiegen – eine Position, die lange der US-Ölmulti ExxonMobil hielt. Doch der allgemeine Abwärtstrend an den Weltbörsen geht auch an Apple nicht spurlos vorbei.

iPad als Gewinntreiber

Die Apple-Aktie hatte erst vor rund einem Monat auf ihrem Weg nach oben die 600-Dollar-Marke durchbrochen, in Erwartung der dritten Generation des Tablet-Computers iPad. Im April 2010, als Apple die erste Generation herausgebracht hatte, kostete das Papier noch um die 240 Dollar.

Seitdem hatte der von Steve Jobs geprägte Konzern in immer schnellerer Folge neue Börsenrekorde aufgestellt. Momentan ist Apple insgesamt 550 Milliarden Dollar wert.

Warten auf die neuesten Geschäftszahlen

Die Börsenhändler warten derzeit gespannt auf die neuesten Geschäftszahlen von Apple, die am Dienstag kommender Woche (24. April) herauskommen. In diese Bilanz fliessen auch die ersten Verkäufe des neuen iPad ein. Der Konzern hatte im Weihnachtsquartal einen Rekordgewinn von 13,1 Milliarden Dollar eingefahren.

(rek/sda/afp)

Erstellt: 16.04.2012, 19:35 Uhr

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«Wir haben tatsächlich ein grosses Projekt»

Der französische Designer Philippe Starck hat seine Äusserungen über eine angeblichen Zusammenarbeit mit Apple zurechtgerückt. Starck arbeite mit der Familie des verstorbenen Apple-Gründers Steve Jobs zusammen, aber nicht mit dem Technologieunternehmen selbst, teilte das Pressebüro vom Starck am Montag in Paris mit. Der Designer setze ein Projekt, das er mit Steve Jobs begonnen habe, nun mit dessen Frau Laurene fort, aber es handle sich um ein rein privates Projekt. Der Designer hatte am Freitag in einem Interview mit dem Radiosender France Info über eine Zusammenarbeit mit Apple gesprochen und gesagt: «Wir haben tatsächlich ein grosses Projekt.» Dieses sei «ziemlich, wenn nicht sogar sehr revolutionär». Der US-Konzern dementierte auf Anfrage von AFP eine Zusammenarbeit mit Starck. Laut der französischen Wirtschaftszeitung «Les Echos» arbeitete Starck mit Jobs an der Konstruktion einer Yacht.

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