Hintergrund

Die schlimmsten Software-Pleiten der Schweizer Verwaltungen

Für ein neues Informatiksystem muss das Stadtzürcher Sozialdepartement fast 30 statt 11 Millionen Franken aufwenden. Die Geschichte der gescheiterten IT-Projekte der öffentlichen Verwaltung zeigt: Es geht noch viel schlimmer.

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«Millionen wegprogrammiert» titelte der «Tages-Anzeiger» einen Artikel über die aus dem Ruder laufenden Kosten des neuen Informatiksystems für das Stadtzürcher Sozialdepartement: 2006 ging man von Kosten von 11,6 Millionen Franken aus, 2007 waren es 12,08, dann 22 und 2011 schon 29,5 Millionen.

Dass Softwareprojekte kostenmässig aus dem Ruder laufen und oft sogar scheitern, kommt leider immer wieder vor. Die in unserer Bildstrecke gezeigten Beispiele von IT-Desastern in der öffentlichen Verwaltung der Schweiz zeigen, dass je nach Grösse des Projekts sogar dreistellige Millionenbeträge in den Sand gesetzt werden.

Erstellt: 30.08.2011, 11:22 Uhr

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