Ein höllisches Vergnügen

Wenn es um die Jagd nach Monstern und die Suche nach Schätzen in dunklen Gemäuern geht, dann ist «Diablo» das Spiel der Spiele. Nach 12 Jahren Wartezeit ist der dritte Teil erschienen.

Der nächste Erfolg ist stets nur ein paar Axthiebe oder ein paar Zaubersprüche weit entfernt: Bei «Diablo» kämpfen die Helden beständig gegen Monsterhorden und Untote.

Der nächste Erfolg ist stets nur ein paar Axthiebe oder ein paar Zaubersprüche weit entfernt: Bei «Diablo» kämpfen die Helden beständig gegen Monsterhorden und Untote. Bild: Keystone

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Wenn es um die Jagd nach Monstern und die Suche nach Schätzen in dunklen Gemäuern geht, dann ist «Diablo» das Spiel der Spiele. Dabei ist der letzte Titel der Reihe inzwischen zwölf Jahre alt.

Die Fortsetzung wurde von Spielern in der ganzen Welt schon seit der ersten Ankündigung vor vier Jahren mit grosser Spannung erwartet. Jetzt ist es soweit: Mephisto, Diablo und Baal wurden besiegt, aber es regt sich erneut etwas Böses in Tristram. Kaum jemand möchte sich an die grossen Übel der Welt erinnern und die grausigen Geschichten sind nur noch Mythen, aber die alten Zeiten und Bedrohungen kehren zurück.

Horden von Dämonen

Die Spieler können einen Helden aus einer von fünf Charakterklassen schaffen: Barbar, Dämonenjäger, Hexendoktor, Mönch oder Zauberer. Auf ihrer Reise kommen sie in neue und bereits bekannte Gegenden von Sanktuario. Dabei entdecken sie mächtige Gegenstände, erlernen Zaubersprüche, erwerben Fähigkeiten und bekämpfen Horden von Dämonen. Das Ziel ist klar: Die Welt muss vor dem neuen Schrecken bewahrt werden. Jede Charakterklasse ist mit einem ganz eigenen Repertoire an Zaubersprüchen und Fertigkeiten ausgestattet.

Die Helden kämpfen beständig gegen Monsterhorden und Untote, um mächtiger zu werden und bessere Ausrüstung zu sammeln. Der nächste Erfolg ist stets nur ein paar Axthiebe oder ein paar Zaubersprüche weit entfernt. In den dunklen Gängen warten Bossmonster, wertvolle Beutestücke und viele Überraschungen. Goldmünzen und Heilkugeln werden beim einfachen Darüberlaufen aufgenommen und so entfallen unnötige Sammelpausen. Die Gefechte laufen sehr intensiv ab und das liegt auch daran, dass die Animationen überaus realistisch und lautstark gestaltet sind.

Viel Licht, aber auch Schatten

Die Monsterjagd macht in Diablo 3 von Beginn an Spass und wer die vier Teile der Geschichte in etwa 15 Stunden durchgespielt hat, kann mit demselben Helden auf einem höheren Schwierigkeitsgrad weitermachen. Es warten immer stärkere Gegner und immer besserer Ausrüstungsgegenstände. Die Entwickler erzählen die Geschichte der Vorgänger weiter und so tauchen auch altbekannte Gestalten, wie der Skelettkönig und die Hexe Adria aus dem ersten Teil auf. Für Spannung ist also gesorgt. Die Motivation wird beständig hochgehalten und so sind die nächsten Monate für die Monsterjagd verplant.

Bei so viel Licht gibt es natürlich auch etwas Schatten: Diablo 3 ist ein tolles digitales Abenteuer, aber seit der Veröffentlichung war es immer wieder für viele Stunden nicht spielbar. Das Spiel funktioniert nur mit einer beständigen Verbindung zum Internet und die brach ständig ab. Hier wartet auf den Hersteller noch viel Arbeit und das Problem soll in den nächsten Wochen abgestellt werden.

Das Spiel von Blizzard ist freigegeben ab 16 Jahren und läuft ab Windows XP SP3, Prozessor ab Pentium Dual Core 3 GHz und 2 GB Arbeitsspeicher.

Erstellt: 02.06.2012, 11:16 Uhr

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