So kehren Sie Whatsapp den Rücken

Facebooks Kommunikations-App kann für Spionage und Stalking missbraucht werden. Ein guter Grund, die App künftig zu meiden und auch die Chatfreunde zu einem Wechsel zu bewegen.

Whatsapp tut zu wenig, um die Privatsphäre der Nutzer zu schützen.
Video: Matthias Schüssler

Feedback

Tragen Sie mit Hinweisen zu diesem Artikel bei oder melden Sie uns Fehler.

Dieses Jahr hätte Facebook mit den Plänen ernst machen wollen, mit Whatsapp Geld zu verdienen – nämlich mittels Werbung. Diese Pläne wurden nun offenbar vorerst aufgeschoben, berichtete das «Wall Street Journal» Mitte Januar. Doch auch ohne die Banner, die natürlich personalisiert sein werden, gibt es genügend Gründe, Whatsapp den Rücken zu kehren.

Ein guter Grund sind die Spionage-Apps, die es ganz einfach machen, Whatsapp-Nutzern hinterherzuschnüffeln: Es braucht dafür weder das Talent zum Hacker noch geheime Informationen über eine Person: Es reicht, die Mobilfunknummer zu kennen, um ein Nutzungsprofil anzulegen. Im Video zeigen wir, wie das konkret funktioniert – und argumentieren, dass das Grund genug sein müsste, auch die Kommunikationspartner auf Whatsapp zu einem Wechsel zu einem anderen Messenger zu bewegen.

Alternativen gibt es genug

Natürlich geben wir Tipps, welche Whatsapp-Alternativen zur Auswahl stehen und was deren Stärken sind. Und abschliessend gibt unser Video Tipps, wie Sie diesen Wechsel reibungslos vollziehen: Sie können die Whatsapp-Konversationen zwar nicht in andere Apps übertragen, aber zumindest mitsamt den Fotos, Videos und den ausgetauschten Dateien archivieren und jederzeit einsehen – selbst dann, wenn Sie Whatsapp gelöscht haben. Und auch dazu bieten wir eine Anleitung.

Auch frühere Videos beschäftigen sich mit Chats, Messengern und Kommunikation. In diesem Beitrag hier gibt es Tipps für Leute, die bei Whatsapp bleiben wollen – aber auch zur Kommunikations-App des iPhone. Und welche Möglichkeiten sich bei der Videotelefonie eröffnen, erklärt das Video Das alles kann Skype auch noch.

Erstellt: 10.02.2020, 16:06 Uhr

Tipps und Tricks in Videoform

Was sind Ihre Anliegen?

In der Videoreihe Digitale Patentrezepte gibt Matthias Schüssler exklusiv für Tagesanzeiger.ch/Newsnet einmal pro Woche praxiserprobte Hilfestellung zur souveränen Bewältigung des digitalen Alltags.

Falls Sie ein Anliegen haben, das sich für die Behandlung in unserer neuen Rubrik eignen würde, dann unterbreiten Sie uns das bitte über die Kommentarfunktion oder schreiben Sie an matthias.schuessler@tages-anzeiger.ch.

Die neue Folge wird jeweils am Montagnachmittag, etwa um 16 Uhr veröffentlicht.

Artikel zum Thema

Eine zweite Chance für Telegram

Unser Autor hat sich entgegen den Erwartungen doch noch für eine Whatsapp-Alternative begeistern können. Mehr...

Hacker-Attacke per Whatsapp-Anruf aufs Handy

Die Software wird sonst für Spionage an Geheimdienste verkauft. Nun wurde sie offenbar in Handys geschleust. Alle Nutzer sind aufgerufen, zu reagieren. Mehr...

Bezos erhielt Malware-Whatsapp vom Handy des Saudi-Prinzen

Experten haben rekonstruiert, wie es zum Datendiebstahl vom Handy des Besitzers der «Washington Post» kam. Mehr...

Die Redaktion auf Twitter

Stets informiert und aktuell. Folgen Sie uns auf dem Kurznachrichtendienst.

Kommentare

Newsletter

Der ideale Start in den Tag

Sie wollen täglich die besten Beiträge aus der Redaktion?
Dann abonnieren Sie jetzt unseren Newsletter «Der Morgen».

Was taugt der Supercomputer aus der Cloud?

Video Statt teure Hardware zu kaufen, kann man sie bei Bedarf auch einfach mieten. Wir zeigen, wie das funktioniert, und geben Tipps. Mehr...

Wie Kinder iPad, Spotify und Netflix sicher nutzen können

Video So verhindern Eltern mit einfachen Tricks, dass der Nachwuchs zu viele Videos schaut, unpassende Inhalte sieht und zu lange mit Apps spielt. Mehr...

So kehren Sie Whatsapp den Rücken

Video Facebooks Kommunikations-App kann für Spionage und Stalking missbraucht werden. Ein Grund, die App zu meiden. Mehr...