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Achtung, Apfel!

Was haben Apple-Juristen in Schweizer Dorfläden verloren? Ein Possenstück jenseits der SBB-Uhr, welches für eine Schweizer Genossenschaft zum Drama hätte mutieren können.

Apple hatte das Design für ein Uhr-Icon der SBB (links unten) im neuen iPad-Betriebssystem unautorisiert verwendet. Die SBB verlangten daraufhin als Inhaberin der Rechte eine finanzielle Abgeltung.
Apple hatte das Design für ein Uhr-Icon der SBB (links unten) im neuen iPad-Betriebssystem unautorisiert verwendet. Die SBB verlangten daraufhin als Inhaberin der Rechte eine finanzielle Abgeltung.
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Vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass der Konzern für die Verwendung der SBB-Uhr auf dem iPad den SBB rund 20 Millionen Franken zahlt ( berichtete).
Vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass der Konzern für die Verwendung der SBB-Uhr auf dem iPad den SBB rund 20 Millionen Franken zahlt ( berichtete).
Keystone
Die Schweizer Genossenschaft und Apple konnten sich in einem Vergleich einigen: Läden, welche der Genossenschaft gehören, dürfen keine Computerartikel verkaufen und die Vereinigung darf nicht mit angebissenem Apfel werben. Dafür übernahm Apple fast alle Verfahrenskosten.
Die Schweizer Genossenschaft und Apple konnten sich in einem Vergleich einigen: Läden, welche der Genossenschaft gehören, dürfen keine Computerartikel verkaufen und die Vereinigung darf nicht mit angebissenem Apfel werben. Dafür übernahm Apple fast alle Verfahrenskosten.
Screenshot Treffpunkt-detaillisten.ch
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Dieser Klau ging um die Welt: Im September präsentierte Apple die SBB-Uhr als Icon auf seinem iPad. Nachdem die Bundesbahnen bekannt gaben, sie würden für die Nutzung des Clock-Designs vom IT-Riesen Geld verlangen, dauerte es drei Wochen bis zur Einigung. Kürzlich wurde bekannt, was der iPhone-Hersteller für die weitere Verwendung der Uhr bezahlt hat: rund 20 Millionen Franken (Redaktion Tamedia berichtete).

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