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Amazons Verkaufsschlager

Der Online-Händler übertrifft die Erwartungen der Analysten – dank dem im November auf den Markt gebrachten Tablet Kindle Fire.

Erfolgreicher iPad-Konkurrent: Amazon-Tablet Kindle Fire.
Erfolgreicher iPad-Konkurrent: Amazon-Tablet Kindle Fire.
AFP

Millionenschwere Investitionen in Logistikzentren, die kostspielige Entwicklung neuer Produkte, verstärkte Werbung und Preisnachlässe auf breiter Front fressen den Gewinn des weltgrössten Onlinehändlers Amazon auf. Dennoch ist der Konzern zufrieden.

Mit einem Gewinn von 130 Millionen Dollar oder 28 Cent pro Aktie hat das Internet-Versandhaus Amazon im ersten Quartal 2012 die Erwartungen der Analysten klar übertroffen. Zwar hatte der Gewinn im Vorjahreszeitraum noch bei 201 Millionen Dollar oder 44 Cent pro Aktie gelegen, doch war jetzt nur mit 6 Cent pro Aktie gerechnet worden.

Starker Kursanstieg

Der Umsatz lag in den Monaten Januar bis März bei 13,18 Milliarden Dollar (9,98 Milliarden Euro), wie das Unternehmen am Donnerstagabend mitteilte. Auch damit überstieg Amazon die Prognosen; die Analysten hatten mit 12,91 Milliarden Dollar gerechnet.

Dies entspricht einem Zuwachs von 34 Prozent. Die Amazon-Aktie legte angesichts der guten Zahlen am Abend um 28,01 Dollar oder 14,3 Prozent auf 224 Dollar zu.

Als Verkaufsschlager erwies sich nach Amazon-Angaben das im November auf den Markt gebrachte Tablet Kindle Fire. Gestiegen sei auch der Absatz digitaler Bücher und Filme. Der Gewinnrückgang sei anhaltenden Investitionen geschuldet, erklärte Finanzchef Tom Szkutak. «Die gute Nachricht ist, dass wir umfassende Möglichkeiten zum Investieren und Erfinden im Interesse unserer Kunden haben.»

(dapd)

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