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Sicherheitslücken auch bei iPhones und iPads

Nun reagiert auch Apple mit einem Software-Update auf die gravierenden Sicherheitslücken auf IT-Chips.

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Von den gravierenden Sicherheitslücken auf IT-Chips sind auch iPhones, iPads und Macs betroffen. (Archivbild)
Von den gravierenden Sicherheitslücken auf IT-Chips sind auch iPhones, iPads und Macs betroffen. (Archivbild)
Lino Mirgeler, Keystone
Die Sicherheitslücke («Meltdown») betrifft Experten zufolge einerseits Chips des Branchenführers Intel.
Die Sicherheitslücke («Meltdown») betrifft Experten zufolge einerseits Chips des Branchenführers Intel.
Ben Margot, Keystone
Ein anderer («Spectre») tritt aber auch bei Mikroprozessoren von AMD und des Chip-Entwicklers ARM auf. Damit sind Laptops, PCs, Smartphones, Tablets und Internet-Server gleichermassen bedroht.
Ein anderer («Spectre») tritt aber auch bei Mikroprozessoren von AMD und des Chip-Entwicklers ARM auf. Damit sind Laptops, PCs, Smartphones, Tablets und Internet-Server gleichermassen bedroht.
Marcio Jose Sanchez, Keystone
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Von den gravierenden Sicherheitslücken auf IT-Chips sind auch alle iPhones, iPads und Mac-Computer von Apple betroffen. Ein Software-Update für den eigenen Internet-Browser Safari solle diese Einfallstore für Hacker in Kürze schliessen, teilte der US-Konzern am Donnerstag mit.

Es werde in den nächsten Tagen bereitgestellt. Das Update soll die Schwachstelle auf Mikroprozessoren von Intel, AMD und ARM beheben, mit der über Internet-Browser Anwenderprogramme ausgetrickst und sensible Daten wie Passwörter gestohlen werden könnten. Vor der zweiten Sicherheitslücke, die nur Intel-Chips betrifft, seien die Apple-Geräte dank der jüngsten Updates bereits geschützt. Die Apple Watch sei nicht davon betroffen.

Auch Apple reagiert: Update soll Sicherheitslücken schliessen. Video: Tamedia/Reuters

Meltdown und Spectre

Experten hatten zuvor zwei Schwachstellen auf Mikroprozessoren entdeckt, die in fast allen IT-Geräten verbaut sind. Die erste Sicherheitslücke namens Meltdown (Kernschmelze) betrifft den Angaben zufolge nur Chips des Branchenführers Intel. Sie ermögliche es Hackern, die Barriere zwischen Anwender-Programmen und dem Datenspeicher eines Computers zu überwinden und so möglicherweise Passwörter auszulesen.

Die zweite Schwachstelle mit dem Namen Spectre (Geist) betrifft demnach auch Mikroprozessoren von AMD und des Chip-Entwicklers ARM - und damit Laptops, PCs, Smartphones, Tablets und Server gleichermassen.

Behörden raten den betroffenen Personen und Unternehmen, umgehend Softwareaktualisierungen bei allen Geräten vorzunehmen.

(SDA)

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