Apple entlässt 200 Mitarbeitende für Roboterauto-Technik

Im «Project Titan» entwickelt der iPhone-Konzern Software für selbstfahrende Autos. Gemäss CNBC wird der Bereich nun umgebaut.

Tim Cooks Apple-Konzern hat den Bereich für Roboterauto-Technik um 200 Mitarbeitende verkleinert, wie der US-Sender CNBC berichtet. Foto. Reuters/Aly Song/Archiv

Tim Cooks Apple-Konzern hat den Bereich für Roboterauto-Technik um 200 Mitarbeitende verkleinert, wie der US-Sender CNBC berichtet. Foto. Reuters/Aly Song/Archiv

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Apple ordnet seine Arbeit an Software für selbstfahrende Autos abermals neu. Der unter dem Namen «Project Titan» bekanntgewordene Bereich sei um mehr als 200 Mitarbeiter verkleinert worden, berichtete der US-Sender CNBC am Donnerstag. Ein Apple-Sprecher bestätigte dem TV-Kanal, dass es Entlassungen gegeben habe und verwies darauf, dass sich das Team in diesem Jahr auf bestimmte Bereiche fokussiere. Einige Mitarbeiter würden in andere Teil des Konzerns verlegt, wo sie unter anderem an maschinellem Lernen arbeiten sollen, hiess es.

Apple sehe aber weiterhin grosses Potenzial bei autonomen Systemen, betonte der Sprecher bei CNBC. Zu Apple war im vergangenen Sommer Doug Field zurückgekehrt, der zuletzt eine zentrale Rolle bei der Fahrzeugentwicklung des Elektroauto-Herstellers Tesla gespielt hatte. Der jetzige Umbau bei Apple könnte entsprechend eine Neuordnung unter Field sein.

Dutzende Testwagen zugelassen

Über das Autoprojekt von Apple wird schon seit Jahren viel spekuliert. Erst wollte der iPhone-Konzern dem Vernehmen nach ein eigenes Auto bauen und hatte schon Prototypen entworfen. Doch dann wurde dieser Plan aufgegeben und das deutlich verkleinerte Entwicklungsteam konzentrierte sich auf die Entwicklung von Roboterauto-Software. Dafür schickt Apple mit Kameras und Laserradaren aufgerüstete Fahrzeuge auf die Strasse in Kalifornien. Zuletzt sollen mehrere Dutzend dieser Testwagen zugelassen gewesen sein.

In Kalifornien haben inzwischen 61 Unternehmen eine Lizenz zum testen autonomer Fahrzeuge bekommen. Darunter sind neben etablieren Autoherstellern und Branchenzulieferern diverse Technologie-Unternehmen wie die Google-Schwesterfirma Waymo, Intel und Samsung sowie viele Start-ups. (anf/sda)

Erstellt: 24.01.2019, 13:39 Uhr

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