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Apple erreicht Verkaufsverbot für Samsung-Tablet

Eine weitere Runde im juristischen Kampf der Computergiganten geht an den iPad-Hersteller: Nach Plagiatsvorwürfen hat ein australisches Gericht den Verkauf von Samsungs Galaxy Tab 10.1 vorläufig untersagt.

Bis zur Lösung des Patentstreits in Australien nicht zugelassen: Das Galaxy Tab 10.1 am Firmensitz von Samsung im koreanischen Seoul. (7. Oktober 2011)
Bis zur Lösung des Patentstreits in Australien nicht zugelassen: Das Galaxy Tab 10.1 am Firmensitz von Samsung im koreanischen Seoul. (7. Oktober 2011)
Reuters

Apple hatte Samsung beschuldigt, die Technologie des iPad kopiert zu haben. Dies betreffe insbesondere Patente für Touchscreen-Technologien. Nach dem Urteil des Bundesgerichts in Sydney darf Samsung seinen Tablet-Computer bis zur Entscheidung in dem Patentverfahren in Australien nicht zum Verkauf anbieten. Samsung hatte gehofft, sein Galaxy Tab 10.1 noch rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft auf den Markt zu bringen.

Die Richterin forderte die Streitparteien auf, eine baldige Verhandlung in der Hauptsache zu unterstützen. Seit April fechten die beiden Konzerne ihren Wettbewerb um den Smartphone- und Tabletmarkt in mehreren Ländern vor den Gerichten aus.

Zahlreiche Verfahren

So hat Apple den Verkauf des Samsung Galaxy in Deutschland gerichtlich untersagen lassen und auch in den Niederlanden Einschränkungen erreicht. Die Galaxy-Serie der Südkoreaner mit dem Android-Betriebssystem von Google gilt als schärfster Konkurrent für Apples iPad.

Samsung wiederum hat etwa vergangene Woche angekündigt, den Verkauf des neuen iPhone in Italien und Frankreich gerichtlich verbieten lassen zu wollen.

SDA/rub

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