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«Apple ist kein technologischer Vorreiter»

Der iPhone-Konzern muss nicht sympathisch, sondern nur berechenbar sein, sagt Wolf Lotter. Der Autor und«digitale Atheist» über Apple als «Weltkirche mit Vollprogramm» und Steve Jobs' «Gutsherrenart».

Apple, das gute Unternehmen, IBM das schlechte – in den 70er-Jahren war das Rollenbild noch klar (von links nach rechts ein Apple II von 1977, ein IBM-PC von 1981 und ein Macintosh von 1984). Doch diese Vorstellung «passte praktisch nie zu dem Bild, das ehemalige Apple-Mitarbeiter über die Betriebskultur in Cupertino zeichneten», schreibt der Autor Wolf Lotter: «Da war nicht sehr viel Harmonie.»
Apple, das gute Unternehmen, IBM das schlechte – in den 70er-Jahren war das Rollenbild noch klar (von links nach rechts ein Apple II von 1977, ein IBM-PC von 1981 und ein Macintosh von 1984). Doch diese Vorstellung «passte praktisch nie zu dem Bild, das ehemalige Apple-Mitarbeiter über die Betriebskultur in Cupertino zeichneten», schreibt der Autor Wolf Lotter: «Da war nicht sehr viel Harmonie.»
Keystone
Bei Apple gibt es nur schwarz oder weiss: «Bei Jobs weiss eigentlich jeder, woran er ist. Das ist heutzutage auch was wert», sagt Wolf Lotter.
Bei Apple gibt es nur schwarz oder weiss: «Bei Jobs weiss eigentlich jeder, woran er ist. Das ist heutzutage auch was wert», sagt Wolf Lotter.
AFP
Für Wolf Lotter ebenfalls ein Kandidat: Facebook-Chef Mark Zuckerberg.
Für Wolf Lotter ebenfalls ein Kandidat: Facebook-Chef Mark Zuckerberg.
Keystone
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Wolf Lotter, wie viele Apple-Gadgets haben Sie? Einen iMac zum Arbeiten und ein iPhone zum Telefonieren. Das iPhone gewöhne ich mir aber gerade ab. Es nervt mich. Ich bin zu alt für ein solches Mäuseklavier.

Waren Sie mal Macianer? Ich bin digitaler Atheist und so wahrscheinlich ein untypischer Apple-Kunde. Die pseudoreligiöse Verehrung, die in manchen Kreisen für Apple herrscht, halte ich für eine gewisse mentale Störung. Ich habe aber grossen Respekt vor den Fähigkeiten des Apple-Marketings und der Ingenieure, denen es seit langem gelingt, brauchbare und einfach zu bedienende Geräte auf den Markt zu bringen.

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