Zum Hauptinhalt springen

Apple lässt den Löwen los

Das Betriebssystem Mac OS X Lion ist ab sofort erhältlich - aber nur als Download im Mac App Store. Redaktion Tamedia zeigt die spannendsten Funktionen.

ah
Apple bleibt seiner Linie treu und benennt auch das neuste Betriebssystem nach einer Raubkatze.
Apple bleibt seiner Linie treu und benennt auch das neuste Betriebssystem nach einer Raubkatze.
Keystone
1 / 1

Beim Vertrieb des neuen Mac-Betriebssystems beschreitet Apple neue Wege: OS X Lion ist nur als Download im Mac App Store erhältlich - für 29 Franken. «Nutzer, die über keine Breitbandverbindung Zuhause, in der Arbeit oder Schule verfügen, können Lion in den Apple Retail Stores downloaden», schreibt Apple in der Medienmitteilung.

Doch komplett auf Datenträger verzichtet Apple dann doch nicht: Im August werde Lion auch als USB-Drive über den Apple Storefür 70 Franken verfügbar sein. Gratis ist das System-Update für alle, die nach dem 6. Juni 2011 einen neuen Mac gekauft haben. Mac OS X Lion Server, welches Lion voraussetzt, ist im Mac App Store für 48 Franken erhältlich.

Mailprogramm à la iPad

Lion bietet unter anderem neue Multitouch-Gesten, Vollbild-Apps und Mission Control. Letzteres ist eine neue Ansicht von allem, was auf dem Mac läuft. Das so genannte Launchpad bündelt alle Apps (unter dem Begriff versteht Apple auch Anwendungen wie Keynote) in einer Übersicht. Das Mailprogramm lehnt sich optisch an die iPad-Ansicht an und bietet eine Konversationen-Ansicht. Zu den Neuerungen gehört auch eine Versionskontrolle bei Dokumenten mit der automatischen Speicherung während ihrer Bearbeitung.

Mac Mini aktualisiert

Zugleich gab das Unternehmen am Mittwoch die Aktualisierung seiner beiden Mac-Modellreihen «Air» und «mini» bekannt. Sowohl das besonders dünne Notebook als auch die kompakte Computerbox werden jetzt mit der neuesten Generation von Intel-Prozessoren ausgeliefert.

Ausserdem unterstützen beide Computer die von Apple als Thunderbolt und von anderen Herstellern als Light Peak bezeichnete Technik für den Anschluss zusätzlicher Geräte. Bislang ist die Auswahl an Thunderbolt-Geräten allerdings noch begrenzt. Apple stellte jetzt einen Thunderbolt-Monitor vor.

(SDA)

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch