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Apple-Fernseher in verschiedenen Grössen

Mehrere Varianten, Steuerung mit dem iPad und doppelt so teuer wie die Konkurrenz: Ein Analyst verrät Details zum iTV, der wahrscheinlich 2012 präsentiert wird.

Könnte bereits 2012 den iFernseher präsentieren: Apple-CEO Tim Cook.
Könnte bereits 2012 den iFernseher präsentieren: Apple-CEO Tim Cook.
Reuters

Apple-Analyst Gene Munster ist felsenfest davon überzeugt, dass der Apple-Fernseher kommt. An einer Konferenz hat er laut Businessinsider.com einige Details genannt, welche die Flimmerkiste bieten könnte. Beobachter rechnen damit, dass Apples «next big thing» 2012 präsentiert wird.

Den Fernseher wird Apple laut Munster in verschiedenen Grössen anbieten, um eine möglichst breite Kundschaft anzusprechen. Alles wird im Gehäuse verbaut sein – eine Settop-Box oder andere Geräte sind nicht nötig. Der TV wird, so Munster, doppelt so teuer sein wie herkömmliche Fernseher.

Bedienung mit Siri?

Der Fernseher lässt sich problemlos in bestehende Apple-Dienste einbinden und kommuniziert mit Apple-Hardware. Auf die klassische Fernbedienung will der Konzern offenbar nicht verzichten. Allerdings hat der Nutzer die Möglichkeit, den TV mit iPhone oder iPad zu steuern. Spekuliert wird auch, ob die Sprachsteuerung Siri zum Einsatz kommt, um beispielsweise den Sender zu wechseln.

Inhalte entscheidend

Gespannt sein darf man vor allem auf die Inhalte, die Apple anbieten wird. Hier wird Munster bis auf die Aussage, dass man Spiele und anderen Content downloaden kann, nicht konkret. Mit iTunes, App Store und iCloud bieten sich Apple-Nutzern ja bereits zahlreiche Möglichkeiten, um an Material zu kommen. Weil es zu Beginn an Content fehlen werde, verfüge die Hardware über herkömmliche Anschlüsse, um sie als normalen Fernseher zu nutzen. Gut möglich, dass Apple seit Monaten bereits hinter den Kulissen mit TV-Sendern über exklusive Inhalte verhandelt.

Munster ist sich seiner Sache so sicher, dass er Teilnehmern der Konferenz, die demnächst einen TV-Kauf planen, geraten hat, mit dem Kauf zu warten.

Viele seiner Aussagen hören sich plausibel an. Doch was letztlich wirklich geplant ist, weiss man nur in Cupertino, wo man Gerüchte bekanntlich nicht kommentiert. In der Vergangenheit lag Munster mit seinen Prophezeiungen zu iProdukten oft richtig, hat sich aber auch schon vertan – laut früheren Aussagen sollte der TV schon 2011 erscheinen.

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