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Apples neuer Software-Wurf

Der iPad-Hersteller arbeitet offenbar an einem Internet-Kiosk, über den digitale Zeitungen verkauft werden sollen. Der Online-Dienst könnte zeitgleich mit der zweiten iPad-Generation lanciert werden.

Apple-Chef Steve Jobs will es Verlegern einfacher machen, elektronische Zeitungsinhalte zu veröffentlichen und Abos für das iPad zu verkaufen.
Apple-Chef Steve Jobs will es Verlegern einfacher machen, elektronische Zeitungsinhalte zu veröffentlichen und Abos für das iPad zu verkaufen.
Reuters

Acht Monate ist es her, dass Apple mit iBooks eine eigene App nur für elektronische Bücher vorstellte. Nach der Installation des Gratisprogramms kann man Bücher online kaufen und auf den Apple-Geräten iPhone und iPad lesen.

Namhafte Verlage mit an Bord

Auf den App Store für Bücher folgt nun offenbar ein solcher für Zeitungen. Dies jedenfalls meldet «Bloomberg». Apple arbeitet laut dieser Quelle seit längerem an einem digitalen Zeitungskiosk, über welchen die Verlage ihre Produkte an Apple-Nutzer verkaufen können. Der «iKiosk» würde das bisherige Modell von eigens für den App Store entwickelte News-Applikationen ersetzen.

Gemäss dieser Agenturmeldung sind in dieses Projekt die Verlage Time Warner, Conde Nast, Hearst Corp. und News Corp. involviert. Ziel der Beteiligten sei es, den Widerstand der Konsumenten gegen bezahlpflichtige Digital-Abos zu brechen. Weiter heisst es im Bericht, dass Apple an einer Software arbeite, mit welcher die Zeitungsherausgeber Inhalte billiger und einfacher digitalisieren können.

Zeitgleich mit dem neuen iPad?

Es gebe «ernsthafte Diskussionen über Abonnements und Werbung innerhalb Zeitungen und Magazin-Anwendungen», zitiert Bloomberg Roger Fidler vom Donald W. Reynolds Journalism Institute in Columbia. «Die Verlagshäuser wollen wissen, wer ihre Kunden sind, und welche Nutzungsmuster sie beim Lesen an den Tag legen.»

Der Online-Kiosk könnte zeitgleich zum Start des iPads der zweiten Generation lanciert werden. Das neue Tablet kommt laut Informationen des taiwanesischen Techportals «Digitimes» im ersten Quartal 2011 auf den Markt.

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