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Blender oder Konditionswunder?

Die neusten Versionen des MacBook Air sollen besonders viel Ausdauer haben. Wir haben das Modell mit 11-Zoll-Display getestet.

Das MacBook Air ist 1,7 cm flach und wiegt 1,08 Kilogramm.
Das MacBook Air ist 1,7 cm flach und wiegt 1,08 Kilogramm.
Apple
Phil Schiller the senior vice president of worldwide marketing at Apple introduces the new MacBook Air laptops during the keynote address of the Apple Worldwide Developers Conference Monday, June 10, 2013 in San Francisco. (AP Photo/Eric Risberg)
Phil Schiller the senior vice president of worldwide marketing at Apple introduces the new MacBook Air laptops during the keynote address of the Apple Worldwide Developers Conference Monday, June 10, 2013 in San Francisco. (AP Photo/Eric Risberg)
Keystone
Rechts befinden sich ein weiterer USB-3.0-Anschluss sowie Highspeed Thunderbolt.
Rechts befinden sich ein weiterer USB-3.0-Anschluss sowie Highspeed Thunderbolt.
Anatol Heib
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Äusserlich hat sich bei der mittlerweile vierten Generation des MacBook Air, welches Apple am 10. Juni in San Francisco präsentiert hat, nichts verändert: Das kompakte Notebook mit Unibody-Gehäuse sieht immer noch sehr elegant aus (an der dicksten Stelle 1,7 cm dünn) und bleibt mit 1,08 Kilogramm ein Leichtgewicht. Einzige minimale optische Änderung: Auf der Seite befinden sich jetzt zwei Mikrofone, um die Gesprächsqualität zu verbessern.

Die Äusserlichkeiten sind bei Apples neustem Wurf ohnehin Nebensache. Im Fokus stehen technische Verbesserungen. Apple hat insbesondere an der Akkulaufzeit gearbeitet. Tester auf US-Techseiten sind bereits voll des Lobes. Dabei herrschte nach der Präsentation im Juni zunächst Katerstimmung, weil Apple kein MacBook Air mit Retinadisplay aus dem Hut zauberte.

Neuer Prozessor für mehr Saft

Im MacBook Air mit 11-Zoll-Display, welches wir getestet haben, steckt ein neuer Prozessor: Der Haswell von Intel (Core i5 respektive Core i7 beim 13er-Modell) bringt beim ohnehin schon flotten Air-Notebook zwar keinen weiteren Temposchub mit sich, sondern will in erster Linie den Akku schonen. Laut Intel verbraucht man mit dem Chip rund 50 Prozent weniger Strom. Im Alltag zeigt sich tatsächlich, dass das MacBook Air mehr Ausdauer hat. Nach dem vollständigen Aufladen kann man einen langen Arbeitstag ohne Netzteil in Angriff nehmen.

Wir arbeiteten beispielsweise eine halbe Stunde am MacBook Air: Mails abrufen, im Web surfen und ähnliche Aufgaben. Danach zeigte der Akku immer noch 100 Prozent an. Auch nach drei Tagen, in denen wir das Gerät immer wieder mal aus dem Schlaf holten, im Web surften, Bilder hochgeladen oder Texte geschrieben haben, lag man immer noch bei 65 Prozent.

Das von uns getestete MacBook liefert laut Apple bis zu neun Stunden Batterielaufzeit und bis zu acht Stunden iTunes-Filmwiedergabe. Das 13-Zoll-Modell soll im Normalbetrieb bis zu zwölf Stunden (bisher 7) einsatzbereit sein. Da spielt sicher auch Apples Vorteil, dass man für die Hardware auch gleich die eigene Software liefert. Entsprechend kann man die Programme optimieren, um den Stromverbrauch gering zu halten. Das erklärt auch, weshalb Notebooks von anderen Herstellern mit dem Haswell-Chip in Tests weniger lange durchhalten.

Flash-Speicher und schnell einsatzbereit

Abgesehen von der längeren Betriebszeit bleibt beim MacBook Air mehr oder weniger alles wie gehabt: Als Speichermedium dient ein Flash-Speicher (128 GB), ein optisches Laufwerk fehlt zugunsten der kompakten Masse. Die Auflösung des 11-Zoll-Bildschirms beträgt 1366 × 768 Pixel. Das MacBook Air unterstützt Dual-Displays, Video-Mirroring und 802.11ac Wi-Fi, welches eine bis zu dreimal schnellere drahtlose Verbindung ermöglichen soll. Klappt man das Air aus dem Ruhestand auf, ist es sofort einsatzbereit. Am Gehäuse ist eine Facetime-HD-Kamera angebracht. Bei den Anschlüssen gibt sich Apple beim MacBook Air gewohnt sparsam (siehe Bildstrecke). Als Surf- und Textmaschine eignet sich das Notebook bestens, für Videobearbeitung und andere rechenintensive Anwendungsgebiete gilt das nur bedingt.

Das 11 Zoll grosse MacBook Air ist mit einem 1,3-GHz-Prozessor mit bis zu 2,6 GHz, 4-GB-RAM und 128-GB-Flash-Speicher ab 1149 Franken erhältlich.

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