Cyberkriminelle kapern mit Microsoft-Office-Dokumenten Rechner

Die Behörden rufen dazu auf, keine Office-Dokumente wie Word oder Excel von unbekannten Absendern zu öffnen.

Im Visier der Behörden: Schädliche Office-Dokumente helfen Cyberkriminellen, Computer zu übernehmen.

Im Visier der Behörden: Schädliche Office-Dokumente helfen Cyberkriminellen, Computer zu übernehmen. Bild: Screenshot TA

Feedback

Tragen Sie mit Hinweisen zu diesem Artikel bei oder melden Sie uns Fehler.

Derzeit seien vermehrt schädliche Dokumente im Umlauf. Die Zahl von Spam-Kampagnen mit schädlichen Microsoft-Office-Dokumenten habe sich in den vergangenen Wochen rapide erhöht, teilte die Melde- und Analysestelle Informationssicherung (MELANI) am Freitag mit.

Die Kampagnen hätten zum Ziel, Computer mit Schadsoftware zu infizieren. Mit der Schadsoftware Locky würden Dateien auf dem Computer des Opfers verschlüsselt und das Opfer danach erpresst. Die Schadsoftware Dridex habe es auf eBanking-Konti abgesehen.

Die Angreifer verwenden Makros, um den Computer zu identifizieren. Microsoft hat deshalb das Ausführen von unsignierten Makros standardmässig deaktiviert. Nun versuchen die Angreifer, die Empfänger des E-Mails zu überzeugen, Makros zu aktivieren. MELANI rät dazu, niemals Makros in Office Dokumenten auszuführen, die via E-Mail zugesendet werden.

Allgemein empfiehlt MELANI, skeptisch gegenüber unerwarteten E-Mails und E-Mails von unbekannten Absendern zu sein, einen aktuellen Virenschutz zu verwenden und regelmässig eine Sicherungskopie der Daten zu erstellen. Unternehmen sollen für die Visierung von Zahlungen via eBanking eine Kollektivunterschrift verwenden. Damit muss jede Zahlung von zwei verschiedenen Logins genehmigt werden, was das Risiko einer betrügerischen Zahlung reduziert. (jro/sda)

Erstellt: 08.07.2016, 16:19 Uhr

Artikel zum Thema

E-Banking-Trojaner Gozi: Das raten Experten

Die Schadsoftware «Gozi ISFB», die gestern die Website von «20 Minuten» beeinträchtigte, hat Schweizer Nutzer im Visier. So können Sie sich schützen. Mehr...

Jetzt hat es eine Erpressersoftware auf Mac-Nutzer abgesehen

Nachdem es im Februar eine Schadsoftware auf Windows-Nutzer abgesehen hatte, ist nun eine Ransomware für den Mac aufgetaucht. Mehr...

Schadsoftware macht Computer langsam

Digital kompakt +++ Facebook will besser suchen +++ Windows-Update im November +++ Google Play Store mit neuem Design +++ Mehr...

Die Redaktion auf Twitter

Stets informiert und aktuell. Folgen Sie uns auf dem Kurznachrichtendienst.

Service

Ihre Kulturkarte

Abonnieren Sie den Carte Blanche-Newsletter und verpassen Sie kein Angebot.

Kommentare

Blogs

Sweet Home 15 Stylingideen für das Bad

Tingler Schöne Grüsse

Die Welt in Bildern

Es sammelt sich nur der Staub in ihnen: Frauen zerschmettern in Indien Töpfe aus Ton, um gegen den Mangel an Trinkwasser zu protestieren. (16. Mai 2019)
(Bild: Amit Dave) Mehr...