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Computerpanne verzögert Ausgabe von US-Visa

Wegen einer Computerpanne könnte es für tausende Reisende in die USA zu Verzögerungen bei der Visa-Vergabe kommen.

Ein Visum ist für viele Reisende nach wie vor Pflicht: Einreisekontrolle am Flughafen von San Francisco.
Ein Visum ist für viele Reisende nach wie vor Pflicht: Einreisekontrolle am Flughafen von San Francisco.
Marcio Jose Sanchez, Keystone

Schlechte Nachrichten für Reisende, die sich derzeit um ein Visum zur Reise in die Vereinigten Staaten bemühen: Eine Computerpanne dürfte Visa-Anträge in den kommenden Wochen stark verzögern. Nach Angaben des US-Aussenministeriums versuchen etwa hundert Experten derzeit fieberhaft, ein Hardware-Problem in den Griff zu bekommen, das vor zehn Tagen in einer Abteilung des Ministeriums aufgetreten sei. Allerdings bestehe nur wenig Hoffnung, dass das System vor kommender Woche wieder online sei, sagte Aussenamtssprecher John Kirby am Mittwoch (Ortszeit).

Es handele sich um ein weltweites Problem und «wir arbeiten rund um die Uhr», um es zu lösen, sagte Kirby. Durch den Defekt werde die Verarbeitung und Übertragung der sicherheitsrelevanten biometrischen Daten blockiert. Rund 50'000 Visa-Anträge werden täglich von US-Botschaften und -Konsulaten in aller Welt angenommen. Besonders in der Sommer-Reisezeit arbeitet das System an der Kapazitätsgrenze, vor allem im August, wenn tausende Studenten in die USA kommen. Aber auch für Saisonarbeiter stellt der Visa-Engpass ein Problem dar.

AFP/jro

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