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Der berühmteste Brotkasten der Welt

Vor 30 Jahren wurde an der CES in Las Vegas der Commodore 64 vorgestellt. Sein Erfolg ist legendär – genauso wie sein Niedergang.

Nächste Woche stellt die IT-Branche an der Consumer Electronics Show in Las Vegas ihre Neuheiten vor. Dann werden Tablets, HD-Fernseher oder Ultrabooks im Zentrum stehen. Mit diesen Hightech-Produkten kann der Commodore 64 zwar heute nicht mehr mithalten, aber 1982 war er an der Computermesse der Star. Die braune Kiste mit 64 Kilobyte Speicher (davon konnte man 38 wirklich nutzen), einem Chip mit 0,98 MHz und externem Diskettenlaufwerk begeisterte mit seinem vergleichsweise niedrigen Verkaufspreis die Massen. Für viele Kinder und Jugendliche war es damals der erste Kontakt mit einem Computer, einen entsprechend starken Eindruck hinterliess der C64 – und weckt deshalb bis heute Nostalgiegefühle.

Mit dem Verkaufsstart ab September trat der Brotkasten, wie der Heimcomputer in Deutschland wegen seines Designs genannt wurde, den Siegeszug in die Wohn- und Kinderzimmer an – auch in der Schweiz. Je nach Quelle wurden bis in die 90er-Jahre 12 bis 17 Millionen C64 verkauft. Damit gilt er als der meistverkaufte Heimcomputer. Bis 1994 wurde er in unterschiedlichen Varianten angeboten.

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