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Der Commodore 64 feiert ein Comeback

Der Kultcomputer kehrt zurück – und zwar als leistungsstarker PC. Wer will, kann sogar in die alte Benutzeroberfläche des Heimcomputers wechseln.

Commodore USA veröffentlicht einen neuen Amiga mit modernster PC-Technik und einer eigenen Linux-Version (Commodore OS Vision).
Commodore USA veröffentlicht einen neuen Amiga mit modernster PC-Technik und einer eigenen Linux-Version (Commodore OS Vision).
Commodore USA
Die Geschichte der Amiga-Computer begann 1985 mit dem Amiga 1000. Im Bild der 1987 lancierte Amiga 500, die Einsteigervariante mit eingebautem 3.5-Zoll-Diskettenlaufwerk. Auf dem Bild ist ein externes Laufwerk zu sehen.
Die Geschichte der Amiga-Computer begann 1985 mit dem Amiga 1000. Im Bild der 1987 lancierte Amiga 500, die Einsteigervariante mit eingebautem 3.5-Zoll-Diskettenlaufwerk. Auf dem Bild ist ein externes Laufwerk zu sehen.
Commodore USA
Bereits früher hat Commodore USA diese Neuinterpretation eines C64 angekündigt.
Bereits früher hat Commodore USA diese Neuinterpretation eines C64 angekündigt.
Commodore USA
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Da funkeln bei Fans des einstigen Heimcomputers die Augen: Commodore USA (der Name wurde aufgekauft und hat nichts mit dem ehemaligen Unternehmen zu tun) hat einen leistungsstarken PC im Gehäuse eines Commodore 64 angekündigt. Auf der Website Commodoreusa.net sind erste Bilder des Prototypen zu sehen.

Der Clou: Hält man beim Booten die Taste mit dem C64-Logo gedrückt, kann man auch in die Original-Umgebung des Computers gelangen – beispielsweise um alte Games zu spielen. Ob sich beim Kauf bereits Spiele auf dem Gerät befinden werden, ist noch unklar. Emulatoren für den C64 gibt es jedenfalls zur Genüge und auf C64.com kann man auch etliche Klassiker herunterladen. Ein Erscheinungsdatum bleibt Commodore USA wie bei vergangenen Ankündigungen schuldig - auf der Website werden zwar alle Produkte vorgestellt, eine Bestellung ist aber noch nicht möglich.

Millionenseller

Der Commodore 64 wurde weltweit zirka 15 Millionen Mal verkauft und ist ein Symbol für den Siegeszug der Heimcomputer in den 1980er Jahren. Die Kiste mit 64 Kilobyte Speicher hielt sich bis in die 1990er-Jahre. Der Erfolg wurde zugleich auch zum Handicap des Herstellers Commodore – es gelang mit keinem weiteren Modell, an den kommerziellen Erfolg des C64 anzuknüpfen. So kam es, dass trotz technisch weiter entwickelter Modelle wie dem Amiga weiter neue C64-Varianten auf den Markt kamen. Das Unternehmen verschlief im sich rasant verändernden PC-Markt viele Entwicklungen und die DOS-Computer arbeiteten sich an die Spitze. Mitte der 90er Jahren meldete Commodore dann Konkurs an.

Leistungsdaten des C64 PC: Dual Core Atom CPU, zwei Gigabyte Speicher, NVIDIA Ion2 Grafikkarte, USB- und Multikartenleser und Bluray-Laufwerk. Am Gehäuse befinden sich zudem HDMI-, VGA-, und DVI-D-Anschlüsse.

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