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Der geheimnisvolle Apple-Rivale

Der Technologiekonzern Huawei drängt mit aller Macht auf den Konsumgütermarkt. Er wird verdächtigt, unter der Kontrolle des chinesischen Militärs zu stehen.

Über viele Jahre galt Huawei als Zulieferer, der vor allem in ländlichen Regionen Chinas und in Entwicklungsländern sein Geld verdiente. Doch als die Verkäufe immer mehr anstiegen, begann das Unternehmen, auch eigene Produkte zu entwickeln.
Über viele Jahre galt Huawei als Zulieferer, der vor allem in ländlichen Regionen Chinas und in Entwicklungsländern sein Geld verdiente. Doch als die Verkäufe immer mehr anstiegen, begann das Unternehmen, auch eigene Produkte zu entwickeln.
Keystone
Das im südchinesischen Shenzhen ansässige Unternehmen verfügt über ein Netzwerk von 20 Entwicklungszentren, von Moskau bis nach San Francisco.
Das im südchinesischen Shenzhen ansässige Unternehmen verfügt über ein Netzwerk von 20 Entwicklungszentren, von Moskau bis nach San Francisco.
Keystone
Kenner des Unternehmens betonen, dass Huawei im Gegensatz zu chinesischen Staatskonzernen viel stärker international vernetzt sei. «Es gibt dort Chinesen, die in Schweden arbeiten, genauso wie es viel Leute aus dem Westen gibt, die in Shenzhen sitzen.»
Kenner des Unternehmens betonen, dass Huawei im Gegensatz zu chinesischen Staatskonzernen viel stärker international vernetzt sei. «Es gibt dort Chinesen, die in Schweden arbeiten, genauso wie es viel Leute aus dem Westen gibt, die in Shenzhen sitzen.»
Keystone
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Die Geschichte des chinesischen Unternehmens Huawei ist eine wahre Erfolgsstory: Im Jahr 1987 verliess Gründer Ren Zhengfei den Militärdienst, um Bauteile für Telefone aus Hongkong zu importieren. Gut zwei Jahrzehnte später zählt Huawei mit 110'000 Mitarbeitern und einem Umsatz von 28 Milliarden Dollar zu den weltweit führenden Ausrüstern der Telekombranche. Auch auf dem Konsumgütermarkt etabliert sich das Unternehmen zunehmend als eigene Marke und setzt damit Konkurrenten wie Apple oder Cisco unter Druck.

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