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Der Mac darf ein PC bleiben

Die Welten der Personal Computer und der Tablets rücken näher zusammen. Apple geht dabei subtiler ans Werk als Microsoft.

Den ganz grossen, gewagten Schnitt macht heuer Microsoft. Mit Windows 8 steht der PC-Welt die grösste Veränderung seit 20 Jahren ins Haus, mit der sich Microsoft sich für die Zeit des «PC+» wappnet, wie sie die aktuelle digitale Ära nennt. Dass dabei eine für Touchscreen optimierte (immerhin sehr ansprechende) Benutzeroberfläche 1:1 auf den klassischen PC mit Maus übernommen wird, kommt – vorab zumindest – nicht bei allen gut an.

Microsoft hat aber richtig erkannt, dass künftig Touchgeräte den Ton angeben. Dass sich der Mac im «Post-PC»-Zeitalter, wie Apple es nennt, dem iPad annähert, hat handfeste Gründe. Im letzten Quartal wurden 17 Millionen iPads sowie 26 Millionen iPhones verkauft – und «bloss» 4 Millionen Macs. Das sind eine Menge iOS-Kunden, welche die Einfachheit des mobilen Systems schätzen und damit vertraut sind – sie sollen sich auch am Mac mit OS X möglichst schnell zu Hause fühlen.

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