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Gute Software, böse Software

Spyware und Malware sind bekannte Übel. Doch auch gewöhnliche Programme können für Spionagezwecke missbraucht werden.

Eine effektive, günstige Massnahme gegen visuelle Spionage: Überkleben der Laptop-Kamera.
Eine effektive, günstige Massnahme gegen visuelle Spionage: Überkleben der Laptop-Kamera.
Madzik/Flickr.com

Bei Laptops mit eingebauter Kamera ­fackelt der amerikanische Tech-Journalist John C. Dvorak nicht lange. Er nimmt ein Stück schwarzes Klebeband und deckt das Objektiv ab. So hält er fremde Blicke fern.

Das mag im ersten Moment paranoid erscheinen. Dabei ist die visuelle Spionage über die eingebaute Kamera erschreckend simpel. Die US-Wettbewerbsbehörde FTC hat Ende 2012 sieben Computerverleihfirmen gebüsst, weil auf den Leihgeräten eine Software namens Detective Mode installiert war. Diese zeichnet heimlich Tastatureingaben auf, fertigt Screenshots an und hat, laut FTC, «ohne Mitteilung an oder Zustimmung von den Kunden Fotos in deren Häusern gemacht». Weniger diplomatisch formulierten es die amerikanischen Boulevardmedien: «Verleih-Laptops fotografieren User beim Sex.»

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