Zum Hauptinhalt springen

Hacker spielen mit Finanzdaten

Ihre Ideen sind ambitioniert, aber die Zeit ist äusserst knapp: Eine Gruppe Programmierer schrieb am ersten Berner Hackday Online-Apps im Akkord.

Mathias Born
Diskutieren und Programmieren: Die Teilnehmer des ersten Berner Hackdays beim Tüfteln.
Diskutieren und Programmieren: Die Teilnehmer des ersten Berner Hackdays beim Tüfteln.
Urs Baumann

Freitag, kurz nach Mittag: 40 Hacker entern zwei Räume der Universität Bern. Sie richten sich dort ein, wo kurz zuvor noch die Wirtschaftsinformatiker sassen. Bis am Abend dürfen sie hier Ideen aushecken, Daten aufbereiten und Webdienste programmieren.

Noch bevor sie richtig loslegen können, ergreift Oleg Lavrovsky das Wort und gibt die Spielregeln durch: «Macht keine Sciencefiction», mahnt der Co-Organisator des ersten Berner Hackdays. Es sei besser, einfachere Projekte anzupacken – solche, die sich innert acht Stunden auch umsetzen liessen. Ziel des Anlasses sei es, zu demonstrieren, wie sich Daten, die für die Öffentlichkeit relevant seien, aufbereiten liessen. Lavrovsky zeigt auch gleich, an welche er denkt: an Fahrdaten der SBB etwa, an Geoinformationen des Kantons und an Finanzdaten der Stadt Bern.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.

Abo abschliessen