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Langer Abschied von Windows XP

Das Microsoft-Betriebssystem mit installiertem Service Pack 2 kann nicht mehr aktualisiert werden. Das müssen Nutzer jetzt beachten.

«Für eine andere Zeit geschaffen»: Windows-XP-Nutzer mit dem Service Pack 2 sollten umsatteln. Im Bild: Microsoft-Gründer Bill Gates.
«Für eine andere Zeit geschaffen»: Windows-XP-Nutzer mit dem Service Pack 2 sollten umsatteln. Im Bild: Microsoft-Gründer Bill Gates.
Keystone

Microsoft bietet keine Sicherheitsupdates für ältere Versionen des Betriebssystemes mehr an. Betroffen sind Nutzer, die XP mit dem Service Pack 2 installiert haben – also besonders die mit alten und langsamen Rechnern. Sie sollten das Service Pack 3 installieren, wie der Konzern empfiehlt. Oder Windows 7 kaufen, was in den meisten Fällen wohl aber einen neuen Rechner erfordert.

Technik der Hacker hat sich enorm verändert

Das Service Pack ist eine Art Erweiterung für Windows, mit dem das Betriebssystem modernisiert wird und das neuere Bedrohungen aus dem Netz besser abwehren soll. «Windows XP Service Pack 2 kam 2004 auf den Markt und war damit für eine andere Zeit geschaffen», erklärt Windows-Experte Jens Tinapp von Microsoft Deutschland. Die Technik von Kriminellen im Internet habe sich seitdem enorm verändert und weiterentwickelt.

Service Pack 3 wird weiter bedient

Nutzer, die das Service Pack 3 für XP installieren, können laut Microsoft noch bis 2014 mit Sicherheitsupdates rechnen. Das Unternehmen empfiehlt zusätzlich aber eine Sicherheitssoftware.

dapd/rek

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