Nachtmodus jetzt auch beim Mac

Apple veröffentlicht neue Betriebssystem-Versionen. Beim Mac gibt es sichtbare Neuerungen, beim iPhone Veränderungen hinter den Kulissen – weswegen Sie vor dem Update ein Backup machen sollten.

Das im Juni 2016 vom Software-Chef Craig Federighi vorgestellte Mac OS Sierra erhält ein grosses Update.

Das im Juni 2016 vom Software-Chef Craig Federighi vorgestellte Mac OS Sierra erhält ein grosses Update. Bild: Stephen Lam

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Anfang dieser Woche gibt es zwei Updates von Apple: iOS 10.3 fürs iPhone und iPad und Mac OS Sierra 10.12.4 für die Mac-Computer. Eine sichtbare Neuerung findet sich im Letzteren: In den Anzeigeeinstellungen findet sich jetzt die Einstellung «Night Shift». Sie macht die Darstellung in den dunklen Stunden angenehmer, indem der Blauanteil reduziert und das Bild wärmer gemacht wird. Das soll bei Nachtarbeit weniger anstrengend für die Augen sein.

Weniger angreifbar – auch durch die CIA?

Apple behebt mit der neuen Systemversion auch mehrere Dutzend Sicherheitslücken, die Apple in diesem Dokument hier aufzählt. Heise.de wirft auch die Frage auf, ob Apple mit diesem Update Lücken schliesst, auf welche die Welt nach der Veröffentlichung der CIA-Dokumente durch Wikileaks aufmerksam geworden ist. Auch wenn die Antwort auf diese Frage bislang unklar ist, sollte man das Update unbedingt installieren, da es das System weniger angreifbar macht. Die Sicherheitslücken werden übrigens auch in älteren Versionen (El Capitan und Yosemite) geschlossen, auch die Nutzer dieser Systeme sollten updaten.

Schliesslich beseitigt Apple auch einige lästige Fehler bei Mail und der Voransicht. Letztere hatte die Darstellung von PDF-Dateien beeinträchtigt. Und es werden die Rohdatenformate (RAW) diverser neuer Kameras unterstützt.

Alle verbundenen Geräte auf einen Blick: Das iPhone zeigt eine Übersicht zum iCloud-Account.

Das Update fürs iPhone und iPad ermöglicht jetzt auch die Suche nach Apples drahtlosen Kopfhörern. In der App iPhone-Suche können auch AirPods aufgespürt werden, allerdings nur, wenn sie in Bluetooth-Reichweite sind. In den Einstellungen findet man neue Informationen zum eigenen Account und den verknüpften Benutzerkonten. Und Siri kooperiert nun mit mehr Apps und führt auch Zahlungen aus oder ruft via Fahrdienst eine Mitfahrgelegenheit. In Kombination mit dem iTunes-Update von letzter Woche ist es nun auch möglich, bei Apple ausgeliehene Filme auf allen Geräten zu konsumieren. Bislang musste man Filme auf dem Gerät schauen, auf dem man sie ausgeliehen hatte.

Effizientere Dateiverwaltung

Die wichtigste Neuerung bei iOS 10.3 findet hinter den Kulissen statt. Apple führt ein neues Dateisystem ein, nämlich APFS (Apple File System). Es soll den Speicherplatz effizienter verwalten und dadurch die freie Kapazität vergrössern – falls das ein Problem ist, finden Sie passende Tipps übrigens hier.

Da das Update einen grossen Systemeingriff darstellt, ist es empfehlenswert, vorab eine Datensicherung auszuführen – am besten via iTunes, durch Anschluss des Geräts am Computer.

Erstellt: 28.03.2017, 09:56 Uhr

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