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Oracle macht Kasse mit neuen Software-Lizenzen

Der US-Softwarekonzern hat im ersten Quartal seines neuen Geschäftsjahres deutlich mehr verdient als im Vorjahr.

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Kann zufrieden sein mit dem Geschäft seines Unternehmens: Oracle-Chef Larry Ellison.
Kann zufrieden sein mit dem Geschäft seines Unternehmens: Oracle-Chef Larry Ellison.
Keystone

Der US-Softwarekonzern Oracle hat im ersten Quartal seines neuen Geschäftsjahres deutlich mehr verdient als im Vorjahr. Das Nettoergebnis des kalifornischen Unternehmens kletterte dank einer hohen Nachfrage nach Software-Lizenzen um 36 Prozent auf 1,84 Milliarden Dollar, der Umsatz lag bei 8,37 Milliarden Dollar.

Je Aktie stand ein Gewinn von 0,36 Dollar zu Buche, nach 0,27 Dollar im Vorjahr. Analysten hatten mit einem Ergebnis je Aktie von 0,47 Dollar bei einem Umsatz von 8,36 Milliarden Dollar gerechnet. Der Umsatz mit neuen Software-Lizenzen legte um 17 Prozent zu. Marktbeobachter bezeichneten das als überraschend stark. Neue Lizenzen sind ein Indikator für künftiges Wachstum, weil die Kunden mit den Programmen Wartungsverträge unterschreiben, die künftige Erlöse garantieren.

Hohe Nachfrage in Europa

Oracle machte seinem deutschen Wettbewerber SAP zu schaffen: Der Umsatz in der Region Europa, Mittlerer Osten und Afrika legte im ersten Quartal trotz der Sorgen um die Staatsschuldenkrise um 14 Prozent zu. Der Co-Präsident des Konzerns, Safra Catz, sagte: «Wir sind erfolgreich, wo andere weniger erfolgreich sind, weil unsere Produkte so überwältigend sind. Wir haben sehr, sehr viele Bestellungen aus Europa für eine ganze Bandbreite unserer Produkte.»

Für das laufende zweite Quartal stellte Oracle weiteres Wachstum in Aussicht, wenn auch mit einer langsameren Rate als im vergangenen Quartal. Das Unternehmen geht hier von einem Umsatzplus in einer Bandbreite von 5,0 bis 9,0 Prozent aus. Im ersten Quartal waren die Einnahmen noch um zwölf Prozent gestiegen.

Das bereinigte Ergebnis je Aktie schätzt Oracle auf 0,56 bis 0,58 Dollar. Im wichtigen Geschäft mit neuen Software-Lizenzen sieht das Unternehmen einen Umsatzanstieg von 6,0 bis 16,0 Prozent im zweiten Quartal.

(dapd)

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