Putin kennt den künftigen «Herrscher der Welt»

Künstliche Intelligenz ist Macht. So sieht das Russlands Präsident Wladimir Putin. Er macht diesbezüglich ein Angebot an die Weltgemeinschaft.

Meint er es ernst, wird es keinen kalten Krieg in Sachen künstlicher Intelligenz geben: Der russische Präsident Vladimir Putin sagte an einem Forum für Berufsbildung, Moskau sei bereit, sein Wissen mit anderen Ländern zu teilen. (1. September 2017)

Meint er es ernst, wird es keinen kalten Krieg in Sachen künstlicher Intelligenz geben: Der russische Präsident Vladimir Putin sagte an einem Forum für Berufsbildung, Moskau sei bereit, sein Wissen mit anderen Ländern zu teilen. (1. September 2017) Bild: Alexei Druzhinin/EPA/Keystone

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Wer immer einen Durchbruch bei der Entwicklung künstlicher Intelligenz erzielt, wird nach Ansicht des russischen Präsidenten künftig die Welt dominieren. Künstliche Intelligenz eröffne «kolossale Möglichkeiten und Bedrohungen, die noch schwer vorherzusagen sind», sagte Wladimir Putin am Freitag bei einem Treffen mit Schülern in Jaroslawl.

«Wer in dieser Sphäre der Anführer wird, wird zum Herrscher der Welt», sagte Putin. Dabei wäre es höchst unerwünscht, wenn jemand eine Monopolstellung erreiche. Er versicherte, Russland wäre bereit, sein Wissen bei künstlicher Intelligenz mit anderen Nationen zu teilen.

Drohnen tragen Kriege aus

Künftige Kriege würden von Drohnen geführt, «und wenn die Drohnen einer Partei von Drohnen einer anderen zerstört werden, wird sie keine andere Wahl haben als sich zu ergeben», sagte Putin. (oli/dapd)

Erstellt: 01.09.2017, 22:38 Uhr

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