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Revolutionäre Bildverarbeitung

Mit einer ursprünglich für die Mittelalterforschung entwickelten Software wollen Kriminologen Unterschriftenfälscher entlarven.

Forscher der Universität Graz haben in Zusammenarbeit mit der Forschungsgesellschaft Joanneum Research eine Software entwickelt, welche Veränderungen in Handschriften bis aufs i-Pünktchen erkennt.

Ein Quantensprung in der Handschriftenerkennung - bisher konnten nur einzelne Buchstaben analysiert werden, jetzt ist eine Untersuchung von Buchstabenteilen wie Form und Posititon möglich. «Gleichzeitig kann man ganze Wörter und deren musterartige Besonderheiten überprüfen», wird der Grazer Germanist Wernfried Hofmeister in der Zeitung «Der Standard» zitiert.

Von der Germanistik in die Kriminologie

Für Softwareexperte Georg Thallinger von Joanneum Research ist klar, dass die neuen Bildverarbeitungsmethoden weitreichende Konsequenzen für andere Gebiete haben wird, «von der Industrie bis zu Filmwirtschaft und Museumsmanagement». Das Germanistikprojekt soll bald in der Kriminologie zur Anwendung kommen, etwa für die Echtheitsprüfung von Geschäftsverträgen und Testamenten.

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