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Schweizer wollen Thunderbird retten

Die angejahrte Mail-App soll Kommunikation im Netz abhörsicher machen. Auch sonst wollen Schweizer Aktivisten Geheimdiensten das Mitlesen erschweren.

Software auf dem Abstellgleis: Erhält der Mailclient Thunderbird noch mal eine Zukunft?
Software auf dem Abstellgleis: Erhält der Mailclient Thunderbird noch mal eine Zukunft?
(pd)

Um den Mailclient Thunderbirdsteht es schlecht. Die Schwestersoftware von Firefox ist weitaus weniger erfolgreich als der Webbrowser und wird kaum noch weiterentwickelt. Die Firefox-Macher Mozilla denken laut darüber nach, sich von der Mail-App zu trennen.

Von Cryptopartys, auf denen Hacker Interessierten sichere Kommunikation beibringen, ist die Mailsoftware kaum wegzudenken. Auch deshalb möchten Schweizer Software-Entwickler und Netzaktivisten aus dem Umfeld des Chaos Computer Clubs (CCC) Thunderbird unter die Arme greifen. «Thunderbird braucht neue Flügel», so das Team um Softwareentwickler Volker Birk. Sie vertreten die Schweizer Stiftung PEP, die sich für sichere Kommunikation über das Internet einsetzt. Kern von PEP («pretty easy privacy») ist freie Software, die Nutzern das Verschlüsseln von E-Mails und künftig auch anderer Nachrichten erleichtern will. Hier sieht die PEP-Stiftung eine Zukunft für Thunderbird.

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