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Startschuss für den Supercomputer

Europas schnellster Rechner, ein IBM-System namens Supermuc, ist jetzt offiziell in Betrieb. Für den Aufbau des Computers mussten auf dem Forschungscampus bei München eigens Gebäude erweitert werden.

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Für ihn mussten eigens Gebäude erweitert werden: Supermuc in Garching bei München.
Für ihn mussten eigens Gebäude erweitert werden: Supermuc in Garching bei München.
Keystone

In Garching bei München hat am Freitag Europas schnellster Computer den Betrieb aufgenommen. Die deutsche Bundesforschungsministerin Annette Schavan (CDU) weihte den Supermuc genannten Rechner zusammen mit dem bayerischen Wissenschaftsminister Wolfgang Heubisch (FDP) bei einem Festakt im Leibniz-Rechenzentrum ein.

Schavan erklärte: «Erfolge im Höchstleistungsrechnen stärken die Wettbewerbsfähigkeit des Innovationsstandorts Deutschland und schaffen neue Wertschöpfungspotenziale für die Wirtschaft.» Supermuc sei nicht nur schnell, sondern mit seiner neuartigen Warmwasserkühlung auch ein Musterbeispiel für Energieeffizienz.

155'ooo Prozessoren

Bund und Bayern investierten je zur Hälfte insgesamt 83 Millionen Euro in den Superrechner, der in puncto Schnelligkeit weltweit derzeit auf Platz vier steht. Supermuc verfügt über 155'000 Prozessoren und schafft drei Billiarden Rechenoperationen pro Sekunde.

Er soll Forscher zum Beispiel bei der Analyse physikalischer Daten und der Simulation von Vorgängen im menschlichen Körper unterstützen. Für den Aufbau des Computers mussten auf dem Forschungscampus in Garching eigens Gebäude erweitert werden.

(AFP)

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