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Warum die Hersteller ihre Apps zerstückeln

Ob Google, Facebook oder Foursquare – der Trend zu spezialisierten Apps macht diese einfacher und zwingt Hersteller zu einem Umdenken.

Alleskönner-Werkzeuge sind auf den mobilen Plattformen zunehmend weniger gefragt: Verschiedene Schweizer Messer von Victorinox.
Alleskönner-Werkzeuge sind auf den mobilen Plattformen zunehmend weniger gefragt: Verschiedene Schweizer Messer von Victorinox.
Gaetan Bally, Keystone
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Das Werkzeug, das alles kann: In der Welt der Apps ist so etwas nicht gefragt. Während bei physischen Werkzeugen die Alleskönner wie das Schweizer Taschenmesser beliebt sind, geht der Trend auf Smartphones und Tablets in die Gegenrichtung: Entbündelung, also das Verteilen von Funktionen auf einzelne Apps. Als eines der ersten Unternehmen begann Facebook, seine Funktionen aufzuteilen. Mit der Veröffentlichung der Messenger-App 2011 trat das Unternehmen einen Trend los. Statt wie bisher die Nachrichten an Freunde über die Standard-App laufen zu lassen, stellte Facebook dieser einen Spezialisten zur Seite. Ähnlich gestalten sich die Pläne mit Paper, das Facebook ein neues Design verleiht. Die bisher erst in den USA erhältliche App hätte sich auch in die übliche Facebook-App einbauen lassen. Stattdessen veröffentlichte sie das Unternehmen als eigenständige Variante.

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