Warum sind diese Schweizer Apps nicht populärer?

Diese drei einheimischen Softwareentwickler verkaufen sich unter Wert: Im Video stellen wir ihre Werke vor.

Im heutigen Video stellen wir die womöglich charmanteste App für Windows vor, die je bei uns entwickelt worden ist.
Video: Matthias Schüssler

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Eine Schweizer Tugend ist die vornehme Zurückhaltung: Während Amerikaner auch den winzigsten Fortschritt mit eindrucksvollen Superlativen anpreisen, investiert man hierzulande die Energie lieber in die Entwicklung statt ins Marketing. Die landläufige Überzeugung ist, dass ein gutes Produkt seinen Weg ganz zu den Nutzern findet – dank Mund-zu-Mund-Propaganda und weil sich Qualität durchsetzt.

Das stimmt jedoch nicht immer. Im Video stellen wir drei Apps vor, die nicht ansatzweise so populär sind, wie sie sein müssten: Sie sind durchdacht, ausgeklügelt und trotzdem wenig bekannt. Die erste macht die Arbeit mit Windows und dem Mac komfortabler. Die zweite sorgt für mehr Sicherheit und Privatsphäre im Netz. Und die dritte gibt dem eigenen Account in den sozialen Medien mehr Schwung.

Praktisch, sicher und hilfreich

Die vorgestellten Apps sind Ueli (hier ausführlich besprochen), Snow Haze (hier vorgestellt) und Boldomatic. Plus, als Dacapo, das nicht im Video erscheint: Passfindr, ein Dienst für vertrauliche Informationen, die schon im Browser verschlüsselt werden. Diese Web-App wird heute zwar aus dem US-amerikanischen Georgia betrieben – die Idee dazu entstand aber vor zwanzig Jahren in Zürich. Eine ausführliche Rezension zu Passfindr.

Auch schon früher haben wir spezielle Apps aus der Schweiz vorgestellt: Im Beitrag Fünf Apps, die schlauer machen erfahren Sie mehr über die Sprachlern-App Duolingo. Das Video Diese Apps geben Tipps für Unentschlossene stellt Hilfsmittel fürs Schweizer Politgeschehen vor. Und in Die besten ÖV-Apps gibt es Smartphone-Programme für die hiesigen Verkehrsbetriebe.

Erstellt: 09.12.2019, 16:04 Uhr

Tipps und Tricks in Videoform

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In der Videoreihe Digitale Patentrezepte gibt Matthias Schüssler exklusiv für Tagesanzeiger.ch/Newsnet einmal pro Woche praxiserprobte Hilfestellung zur souveränen Bewältigung des digitalen Alltags.

Falls Sie ein Anliegen haben, das sich für die Behandlung in unserer neuen Rubrik eignen würde, dann unterbreiten Sie uns das bitte über die Kommentarfunktion oder schreiben Sie an matthias.schuessler@tages-anzeiger.ch.

Die neue Folge wird jeweils am Montagnachmittag, etwa um 16 Uhr veröffentlicht.

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