Internet-Kameras fürs Zuhause

Technik kann Wohnungen sicherer machen. Welche Produkte gibt es, und was können sie? Und wo bleibt man besser unüberwacht?

Nicht wirklich herzig: Das weisse Ding zwischen Tintenfisch und Teddybär ist eine Kinderzimmerkamera. Foto: Julia Albul (Fotolia)

Nicht wirklich herzig: Das weisse Ding zwischen Tintenfisch und Teddybär ist eine Kinderzimmerkamera. Foto: Julia Albul (Fotolia)

Obwohl die Kriminalitätsraten in vielen Ländern sinken, nimmt der Bedarf an Sicherheitsprodukten rasant zu. Ein Wachstum von 40 Prozent und ein globaler Umsatz von 22,1 Milliarden Dollar bis 2021 prognostiziert das Online-portal Statista. Die technische Entwicklung ist Auslöser dieses Aufschwungs: Überwachungskameras und Sicherheitssensoren zur Selbstmontage sind heute günstig im normalen Elektronikfachhandel erhältlich. Und «smart security» profitiert vom Boom um die Heimautomatisation und das Internet der Dinge.

Am offensten für die Selbstüberwachung sind die USA; in Europa ist Grossbritannien führend. Gemäss «The Independent» setzen 3,2 Millionen britische Haushalte entsprechende Geräte ein. In anderen Ländern, gerade in Deutschland, gibt es vor allem wegen des Datenschutzes grössere Vorbehalte.

Auch der hiesige Markt ist interessant. Das kalifornische Start-up Nest Labs lanciert diese Woche vier Produkte in der Schweiz. Die Firma wurde 2010 mit Risikokapital gegründet und 2014 für 3,2 Milliarden von Google gekauft. Mit ihrem ersten Produkt, einem lernfähigen Thermostaten, hat sie in den USA eine erste Begeisterungswelle für das Internet der Dinge ausgelöst.

Hier finden Sie eine Übersicht der smarten Überwachungsmöglichkeiten.

(Tages-Anzeiger)

Erstellt: 30.08.2017, 06:49 Uhr

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