Zum Hauptinhalt springen

Wir verlieren unser Gesicht

Fingerabdrucksensoren, Irisscanner und Gesichtserkennung erleichtern den digitalen Alltag. Gleichzeitig sammeln sie hochsensible biometrische Daten.

Fans des Karlsruher SC demonstrieren 2011 gegen einen Versuch zur Gesichtserkennung im Fussballstadion. Foto: Imago
Fans des Karlsruher SC demonstrieren 2011 gegen einen Versuch zur Gesichtserkennung im Fussballstadion. Foto: Imago

Es gehört inzwischen zum Alltag, dass man digitale Geräte mit dem eigenen Fingerabdruck entriegelt. Oder mithilfe eines Irisscans. Auch die Gesichtserkennung hat in den letzten Jahren grosse Fortschritte ­gemacht. Sie kommt in vielen Bildverwaltungsprogrammen und Kameras zum Einsatz, wenn Google Fotos die Bilder im Handy beispielsweise automatisch nach Personen ordnet. Und mit der gestiegenen Angst vor Terror­anschlägen gerät sie auch als Kontrollsystem an Flughäfen oder Bahnhöfen wieder in die Diskussion, wie kürzlich in Deutschland oder vor Jahren am Flughafen Zürich.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.