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«Ein Schriftangebot wie aus dem Brockenhaus»

Finden Sie Lesen am Bildschirm anstrengend? Dann sind Sie bei Typografie-Experte Ralf Turtschi richtig. Er kritisiert Tablets, Apps und das Web scharf.

Kritisiert die fehlende Leserfreundlichkeit bei digitalen Publikationen: Ralf Turtschi, gelernter Schriftsetzer und Fachbuchautor. Foto: Reto Oeschger
Kritisiert die fehlende Leserfreundlichkeit bei digitalen Publikationen: Ralf Turtschi, gelernter Schriftsetzer und Fachbuchautor. Foto: Reto Oeschger

Sie sagen, das Lesen am Bildschirm sei eine Qual und unnötig anstrengend. Warum?

Für die Leserlichkeit am Bildschirm gelten andere Voraussetzungen als beim Papier. Die Kontrastverhältnisse und die Lesedistanz verlangen eine bestimmte Textgrösse, es geht aber auch um die Auflösung. Die wird zwar zunehmend besser, neue Screens haben eine ähnlich gute Auflösung wie der Druck. Das Problem ist jedoch, dass die Schriften heute für eine Grösse von zwölf Punkt optimiert sind. Die Grundschrift eines Magazins oder einer Zeitung liegt aber im Bereich von acht bis neun Punkt.

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