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400 Computer genügten, um die Postfinance-Seite lahmzulegen

Um die Webseite von Postfinance zu blockieren, brauchten die Wikileaks-Sympathisanten nur wenige Rechner. Sie kündigen weitere Attacken an – «bis zum bitteren Ende».

«Im Namen der Redefreiheit andere zum Schweigen zu bringen, ist etwas sonderbar»: Wikileaks-Sympathisanten bei einer Demonstration in Holland.
«Im Namen der Redefreiheit andere zum Schweigen zu bringen, ist etwas sonderbar»: Wikileaks-Sympathisanten bei einer Demonstration in Holland.
Keystone

Der Staub hat sich gelegt. Die Unternehmen, deren Online-Auftritte von Wikileaks-Sympathisanten attackiert wurden, können aufatmen. Zeit, eine erste Bilanz zu ziehen. Und sich zu fragen: Wer sind eigentlich diese Cyberaktivisten?

Fakten dazu gibt es derzeit nur wenige. Was man weiss: Hinter den Angriffen steckt die Bewegung Anonymous, die vor zwei Jahren als Anti-Scientology-Bewegung ins Leben gerufen wurde. Sie ist auch in der Schweiz aktiv unter Swissanons.ning.com. Doch dann wird es schon schwierig. «Die Abklärungen laufen», sagt Postfinance-Sprecher Marc Andrey. «An den Angriffen haben Schweizer teilgenommen, wir wissen aber nicht, wie viele es sind und vor allem wer diese Leute sind. Wenn wir mehr Fakten haben, entscheiden wir, ob wir gegen sie Strafanzeige einreichen oder nicht.»

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