Das Mädchen gegen den Bullen

Was diese Woche das Netz beschäftigte: Eine Bronzestatue zum Frauentag. Jonglierend durch die Polizeikontrolle. Das gedruckte Haus.

Seit dem 8. März stellt sich das «Fearless Girl» dem angriffslustigen Bullen in New York entgegen.

Seit dem 8. März stellt sich das «Fearless Girl» dem angriffslustigen Bullen in New York entgegen. Bild: Mark Lennihan/Keystone

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Jede Woche gibt es Meldungen, die bei uns unter den Tisch fallen: Zu nebensächlich, zu wenig Fleisch am Knochen. Deshalb fassen wir am Freitag neu das zusammen, was im Internet die Runde machte.

Mädchen gegen Bulle

Am Weltfrauentag wurde gegenüber dem berühmten Bronze-Bullen in New York eine weitere Skulptur aufgestellt: die eines kleinen Mädchens, das sich dem Sinnbild für eine starke und aggressive Wirtschaft entgegenstellt. «The Fearless Girl» der Künstlerin Kristen Visbal ist eine Auftragsarbeit eines Finanzdienstleisters und soll darauf hinweisen, dass über 85 Prozent aller Finanzberater an der Wallstreet Männer seien. Was das Netz wohl so begeisterte, ist der antikapitalistische Symbolismus, der in diesem Bild des kleinen Mädchens gegen den «Charging Bull» mitschwingt. Ob die Skulptur bleiben darf, muss sich zeigen – immerhin ist auch der Bulle ursprünglich mal eine Guerilla-Kunstaktion gewesen.

Ein Schelm, wer Böses dabei denkt

Im Zuge der Enthüllungen um die Abhörmethoden der CIA von Wikileaks machte dieses Video die Runde: Eine Frau fragt das Audiogerät Amazon Echo, teil eines digitalen Assistenten, das auf den Namen Alexa hört, ob es ihr immer die Wahrheit sage. Natürlich tue es das, versichert es. Es weiss sogar, was die CIA ist. Doch auf die Frage, ob es mit der CIA verbunden sei, wird Alexa seltsam still.

Polizeikontrolle mit Unterhaltungswert

Zwei Polizisten halten einen jungen Autofahrer an, dessen Rücklicht nicht funktioniert und der auffällig gefahren ist. Wie in den USA üblich, zeichnet eine Kamera die Routine-Kontrolle auf, in deren Verlauf sich herausstellt, dass der Mann jongliert. Das muss er natürlich vorführen – und entgeht so gleich auch dem Alkoholtest.

Nicht mit dem Essen spielen?

In frühester Kindheit wird uns beigebracht: Nicht mit dem Essen spielen! Zum Glück hat der Betreiber dieses Instagram-Accounts damals nicht hingehört. Gaku pflegt die jahrhundertealte Tradition des Mukimono, des dekorativen Schnitzens von Obst und Gemüse. Und zeigt, dass da viel mehr drin ist als eine Rosenblüte aus Radiesli.

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Haus aus dem 3-D-Drucker

In Russland ist ein Haus im 3-D-Druckverfahren mit einem mobilen Drucker hergestellt worden. Die Bauzeit betrug lediglich 24 Stunden, Kostenpunkt für die bescheidene Hütte: etwas mehr als 10'000 Franken. Das kleine Gebäude soll auch Unwettern standhalten können und hat angeblich eine Lebensdauer von 175 Jahren.

Erstellt: 10.03.2017, 20:31 Uhr

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