Facebook plant Internet für alle – mit Drohnen und Lasern

Facebook-Chef Mark Zuckerberg will auch die entlegenen Regionen dieser Erde mit dem World Wide Web verbinden. Unbemannte Flugzeuge sollen dabei die Daten von den Satelliten zum Boden weiterleiten.

Sprach bereits in Barcelona von seiner Idee: Facebook-Chef Mark Zuckerberg. (Archivbild)

Sprach bereits in Barcelona von seiner Idee: Facebook-Chef Mark Zuckerberg. (Archivbild) Bild: Reuters

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Facebook plant ein System aus Drohnen, Satelliten und Lasern, um Internet-Zugänge in entlegene Regionen zu bringen. Die Drohnen sollen in einer Höhe von rund 20 Kilometern kreisen und Daten zwischen den Satelliten sowie Geräten am Boden weiterleiten.

Die Laser seien unter anderem zur Kommunikation zwischen den Satelliten gedacht, erläuterte das Online-Netzwerk am Donnerstag. In einem Forschungslabor arbeiteten unter anderem Experten der US-Weltraumagentur Nasa an der Technik, schrieb Facebook-Gründer Mark Zuckerberg.

Er hatte die Organisation Internet.org ins Leben gerufen, die Internet-Zugänge vor allem in entlegene Regionen von Entwicklungsländern bringen will. Im Februar hatte Zuckerberg bei führenden Vertretern der Mobilfunk-Industrie beim Branchentreffen Mobile World Congress in Barcelona für das Projekt geworben.

Mit der Ankündigung von Donnerstag zeigt Facebook, dass für das Online-Netzwerk auch ein Alleingang möglich wäre. Schon Anfang des Monats war spekuliert worden, Facebook wolle den Drohnen-Hersteller Titan Aerospace kaufen. Die unbemannten Flugzeuge von Titan können dank Solarenergie bis zu fünf Jahre lang in der Luft bleiben. (chk/sda)

Erstellt: 28.03.2014, 04:14 Uhr

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